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Markus Schupfner: »Parteiübergreifend eine starke Einheit formen«

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Markus Schupfner

Zur Person: Markus Schupfner ist Bürgermeisterkandidat der Bayernpartei. Der 42-jährige arbeitet als Konstrukteur in der Arbeitsvorbereitung bei der Firma Brüderl in Traunreut. Er wohnt in Anning, ist verheiratet und hat drei Kinder (21, 11, 9).


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

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Ich bin seit sechs Jahren Kreisrat im Landkreis Traunstein. Daher verfolge ich auch speziell seit dieser Zeit ganz intensiv, was in meiner Heimatstadt Traunreut passiert. Nach meinem Gefühl könnte in Traunreut viel mehr passieren. Wir brauchen viel mehr Kooperation anstatt Konfrontation im Traunreuter Stadtrat. Ich glaube, dass hier ein Impuls von außerhalb ganz gut tun würde und sogar dringend notwendig ist. Ich sehe mich als »Brückenbauer«, der parteiübergreifend wieder eine starke Einheit formt.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Stadt?

Der Zusammenhalt bei uns in den ganzen Vereinen, bei den Hilfsorganisationen und vor allem die vielen Ehrenamtlichen bereichern täglich unsere Gesellschaft und Gemeinschaft. Diese ganzen Menschen, die sich hier engagieren, bedeuten für mich Heimat. Ebenso gefällt mir, dass wir für junge und alte Menschen eine große Bandbreite an Möglichkeiten vorfinden. Mir sind die Familien und vor allem Kinder ganz wichtig. Deshalb brauchen wir so schnell wie möglich finanzierbaren Wohnraum. Unsere Natur und ländliche Struktur in den Außenbereichen bereitet mir täglich viel Freude und das möchte ich auch so erhalten und mit Radwegen vervollständigen. Ganz besonders gefällt mir auch die Musikschule in Traunwalchen.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen/umsetzen?

Als Erstes werden wir eine gemeinsame Klausurtagung mit allen Fraktionsvorsitzenden machen, um die Ziele miteinander zu definieren und festzulegen. Die acht Schlagworte dazu lauten: Information, Kommunikation, Transparenz, Zusammenarbeit, Kooperation, Netzwerkbildung, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Weiterhin scheitern die Projekte in der Stadt Traunreut und auch im dazugehörigen Umland immer wieder an Grundstückskäufen. Hier möchte ich aktiv auf unsere Landwirte zugehen und fair mit ihnen verhandeln. Leider helfen die besten Ideen nichts, wenn man keine Flächen hat, um diese Vorhaben dann auch zu verwirklichen.

Innerhalb der Stadt gibt es zu viele Leerstände. Wir brauchen aber für unsere einheimische Wirtschaft einfach mehr Platz, um den Gewerbetreibenden und Dienstleistern Erweiterungsperspektiven bei uns im Stadtgebiet aufzeigen zu können.

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