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Sepp Hohlweger: »Höchste Zeit, Herausforderungen anzupacken«

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Sepp Hohlweger

Zur Person: Sepp Hohlweger (56) lebt seit 1994 in Ruhpolding. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2008 sitzt Hohlweger auch im Kreistag und ist dort stellvertretender Fraktionssprecher der Grünen.


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

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Bürgerbeteiligung, Energiewende, Kinderbetreuung, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum – all das wurde die letzten Jahre verschlafen. Es ist höchste Zeit, diese Herausforderungen anzupacken. Die politischen Entscheidungswege kenne ich seit meiner Zeit als Gemeinderat von 2008 bis 2014. Seit 2008 bin ich als Kreisrat und Fraktionssprecher in der Landkreispolitik erfolgreich. Als Vorsitzender des Wirtschafts- und Tourismusverbands bin ich im Austausch mit der Gemeindeverwaltung und den Tourismusverantwortlichen. In verschiedenen Tätigkeiten habe ich Gruppenprozesse moderiert, Projekte, besonders in der Regionalentwicklung vorangetrieben und umgesetzt. Darüber hinaus bin ich in der oberbayerischen Tourismusbranche gut vernetzt. Nicht zuletzt habe ich immer Personalverantwortung getragen, auch im eigenen Betrieb.

Was gefällt Ihnen besonders gut in Ihrer Gemeinde?

Dass es viele engagierte Menschen gibt, mit viel Wissen und Sachverstand, die sich gerne mehr in die Ortsentwicklung einbringen würden. Die Landwirtschaft, die mit vielen ökologisch hochwertigen Flächen für ein intaktes Landschaftsbild sorgt. Die authentische Kultur und die engagierten Kulturschaffenden wie das RuKi-Team.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen?

Für Transparenz in der Gemeindepolitik mit ihren Entscheidungen muss sofort gesorgt werden. Das Verramschen kommunalen Eigentums durch das Wohnbauwerk muss gestoppt werden. Stattdessen ist bezahlbarer Wohnraum zu schaffen, auch mit Mitteln des Wohnungspakts Bayern! Die Anzahl der Sozialwohnungen wurde von 151 auf 16 reduziert. Aktuell fehlen 27 Kitaplätze, ich will für eine bessere Kinderbetreuung bis September einen Waldkindergarten einrichten. Das Angebot des Jugendtreffs will ich ausbauen, die Jugendlichen mit ihren Anliegen ernst nehmen. Bis 2025 will ich alle Gebäude der Gemeinde klimaneutral bewirtschaften. Gewerbe und Handel will ich durch eine gezielte Ortsentwicklung stärken.

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