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Mehdi Akbari: »Bürger sollen mitdiskutieren dürfen«

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Mehdi Akbari

Zur Person: Mehdi Akbari ist 66 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1986 lebt der Energiemanager in Grassau. Er tritt für die Unabhängige Grassauer Liste (UGL) als Bürgermeisterkandidat an. Seit 2008 sitzt er für sie im Gemeinderat.


Warum will ich Bürgermeister werden?

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Als Bürgermeister möchte ich, dass die Auswirkungen auf den Natur,- Umwelt- und Klimaschutz bei allen zukünftigen Entscheidungen in Grassau berücksichtigt werden. Ein umweltbewusstes Verhalten der Bürger werde ich durch Informationen und finanzielle Anreize fördern. Kooperationen mit Nachbargemeinden sparen Energie- und Flächenressourcen. Das Kirchturmdenken ist nicht mehr zeitgemäß. Grassau benötigt ein langfristiges Zukunftskonzept für eine nachhaltige Entwicklung. Die Bürger werde ich am Konzept mitbeteiligen. Darüber hinaus will ich, dass Bürgerinnen und Bürger bei ortsprägenden Entscheidungen mitdiskutieren, mitarbeiten und zum Beispiel durch Ratsentscheid, auch mitentscheiden können.

Damit unsere Entscheidungen transparenter werden und mehr Akzeptanz finden, will ich die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Gemeinderat, Bürgerschaft und Verwaltung intensivieren, unter anderem indem mehr Zeit für Diskussionen und Informationsrecherchen vor wichtigen Entscheidungen gegeben wird.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Grassau ist durch das Vereinsleben, die Tradition und die warmherzigen Bürger ein Ort, in dem ich gerne lebe. Dazu kommen die Vielfalt der Natur und die besonders schöne Lage im Achental.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen / umsetzen?

Als Bürgermeister werde ich sofort den Prozess zu einer klimaneutralen Marktgemeinde Grassau 2025 starten. CO2-sparsameren Individualverkehr möchte ich durch Bürgerbusangebote und die Förderung der Elektromobilität erreichen. Ein nachhaltiges Gesamtentwicklungskonzept Grassau 2035 für Grassau, Rottau und Mietenkam wird erstellt.

Das Angebot an bezahlbaren Wohnraum möchte ich durch kommunalen Wohnungsbau steuern und erweitern, sodass auch einkommensschwächere Personen und Familien in Grassau wohnen können.

Neue innovative Wohngruppenkonzepte und flächensparende Alternativen zum Einfamilienhaus werden besonders gefördert.

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