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Berndls Siegesserie reißt nicht ab

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Fuhr ein perfektes Rennen beim Kärntner Radmarathon: Johannes Berndl vom RSV Traunstein.

Die 6. Auflage des Kärntner Radmarathons fand jetzt in Bad Kleinkirchheim statt. Die knapp 1000 Teilnehmer wurden pünktlich um 7.30 Uhr bei herrlichem Kaiserwetter auf die 106 Kilometer lange Strecke mit 2200 Höhenmeter geschickt. Mit dabei war auch Johannes Berndl vom RSV Traunstein, der Marathonspezialist, der in dieser Saison schon zahlreiche Siege für sich verbuchen konnte. Er war einer der Favoriten.


Die Strecke führte gleich zu Beginn auf der Nockalmstraße über die Schiestelscharte. Nach einer kurzen Abfahrt folgte sofort der zweite Anstieg hinauf zur Eisentahler Höhe auf 2042 Meter Höhe, bevor es in einer 40 Kilometer langen Abfahrt nach Radenthein am Millstätter See ging. Bereits am ersten Anstieg auf der Nockalmstraße konnte sich eine fünf Mann starke Spitzengruppe von den Verfolgern absetzen, in der auch Berndl vertreten war. Die Gruppe harmonierte das gesamte Rennen über perfekt, sodass der Vorsprung bis zum letzten Anstieg auf gut drei Minuten anwuchs. Am letzten Anstieg, 400 Höhenmeter vor dem Ziel in Bad Kleinkirchheim, war es erneut der RSV-Fahrer, der mit mehreren Tempoverschärfungen auch die restlichen Mitstreiter distanzieren konnte und einen weiteren Sieg einfuhr.

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Im Ziel meinte der junge Traunsteiner glücklich: »Heute hat einfach alles gestimmt. Ich konnte ein perfektes Rennen fahren und war mir relativ sicher, dass ich am letzten Anstieg noch die meisten Körner habe und attackieren kann!« Platz zwei mit einem Rückstand von 14 Sekunden belegte der Lavanttaler Mario Kienzl vom Team »ARBÖ-Graf-Erdal«, Rang drei holte sich der Osttiroler Patrick Auer.

Für Johannes Berndl liegt jetzt die Konzentration auf der Deutschen Bergmeisterschaft am Roßfeld am 19. Juli, wo er sich mit Heimvorteil Chancen auf die vorderen Plätze erhofft.

Zusätzlich waren Rolf und Sabine Hebgen für den RSV Traunstein am Start. Sabine Hebgen absolvierte die kurze Strecke über 65 Kilometer mit 946 Höhenmeter und belegte in ihrer Altersklasse den hervorragenden dritten Platz. Rolf Hebgen nahm die Langdistanz in Angriff und erreichte als 21. das Ziel.