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Künstliche Intelligenz von Schülern überzeugt bei Jugend forscht

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Für »AnnI, eine künstliche Intelligenz für jeden« wurden die CHG-Schüler Thomas Sedlmeyer (links) und Philip Haitzer bei Jugend forscht geehrt. (Foto: Dräxlmaier Group)

Zum Abschluss von drei spannenden Wettbewerbstagen wurden in einer feierlichen Siegerehrung die Gewinner von Jugend forscht Bayern 2019 geehrt. Darunter sind auch zwei Schüler des Chiemgau-Gymnasiums: die Ruhpoldinger Thomas Sedlmeyer und Philip Haitzer. Sie erreichten in der Kategorie Mathematik/Informatik den ersten Platz.


Die elf Landessieger vertreten den Freistaat im Mai beim großen Bundesfinale von Jugend forscht in Chemnitz. Prof. Dr. Michael Piazolo, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus betonte: »Jungen Menschen gehört die Zukunft. Daher freue ich mich sehr, dass der Wettbewerb 'Jugend forscht' unseren Nachwuchsforscherinnen und -forschern ein Forum bietet, ihre Ideen zu präsentieren. Die dort vorgestellten Projekte zeigen, wie großes Potenzial in Jugendlichen steckt.«

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Die CHG-Schüler haben ein neuronales Netz entwickelt, das auf jedem PC lauffähig ist und dessen Trainingsgenauigkeit sogar mit professionellen Programmen mithalten kann. Auf Basis dieser Software entwickelten Thomas und Philip unter anderem einen Sudokuscanner und eine App zum Scannen und Lösen mathematischer Gleichungen. »Wir haben natürlich gehofft, dass wir gewinnen. Trotzdem fühlt es sich gerade etwas unwirklich an. Wir haben eineinhalb Jahre in die Vorbereitung investiert. Jetzt hier zu sein, und das fertige Projekt endlich zeigen zu dürfen, macht uns sehr stolz«, sagt der 18-jährige Thomas Sedlmeyer.

Bei dem Projekt haben viele Mitschüler geholfen, denn die künstliche Intelligenz benötigte Handschriften als Trainingsdaten. Philip Haitzer (17) sagt dazu: »Wir haben mit unserer ganzen Schule eine Datenbank mit am Ende über 300.000 Trainingsdaten entwickelt. Das Programmieren muss absolut fehlerfrei sein. Das war eine echte Herausforderung, die wir gut gemeistert haben.« fb