weather-image
15°

SVK kassierte vermeidbare Niederlage

4.5
4.5
Bildtext einblenden
Ihm blieb ein Torerfolg diesmal verwehrt: Sebastian Leitmeier, Torjäger von Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer).

Eine vermeidbare 0:1-Niederlage hat Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring beim TSV Eching kassiert. Besonders ärgerlich: das »Goldtor« fiel erst fünf Minuten vor dem Abpfiff.


Dabei hatte allein SVK-Torjäger Sebastian Leitmeier zahlreiche hochkarätige Einschussmöglichkeiten, mit denen die Gelb-Schwarzen das Spiel für sich hätten entscheiden können.

Anzeige

So steuerte der Zweite der Torjägerwertung mehrmals aus verschiedenen Positionen alleine auf den Echinger Kasten zu, brachte den Ball aber nicht unter. Und so war es dann Fabijan Hrgota, der in der 85. Minute einen Ballverlust im Mittelfeld nach einem Missverständnis in der »Anschöringer« Hintermannschaft nutzte und Torhüter Dennis Kracker keine Abwehrchance ließ.

»Die Niederlage ist sehr sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, dass wir die Partie klar dominiert haben und besonders im ersten Durchgang, aber auch allgemein eine Klassevorstellung abgeliefert haben, und das mehr oder weniger mit einer Nottruppe«, bilanzierte Trainer Patrick Mölzl, der aufgrund der Personalsorgen Michael Auer und Max Felber ins Aufgebot nahm, die bisher nicht über Landesliga-Erfahrung verfügten.

»Uns zeigt das, dass der Kader kompakt und gut ist und jeder auch tatsächlich Landesliga spielen kann«, so Mölzl. Bestes Beispiel für diese These ist wohl Marinus Hillebrand, der durch beständig gute Leistungen auch in der Zweiten Mannschaft in Eching ebenfalls eine sehenswerte Partie ablieferte. »Wir haben sehr gut gespielt, teilweise aber leider nur bis zum Strafraum und wenn wir uns Topchancen herausgespielt haben, konnten wir diese nicht verwerten. Das ist sehr schade«, bedauerte der SVK-Trainer.

Auch im zweiten Durchgang behielten die Gelb-Schwarzen spielerisch die Oberhand, allerdings merkte man dem ein oder anderen im »Anschöringer« Ensemble mit zunehmender Spieldauer doch an, dass die vergangenen spielintensiven Wochen doch nicht spurlos vorbeigegangen waren. Dennoch hätte es eigentlich zum Sieg reichen müssen.

Am Ende jubelten die Gastgeber, die ihrem Ideal eines gepflegten Fußballs diesmal wenig gerecht wurden und viel mit langen Bällen operierten. Max Felber hätte bei seinem Debüt zwei Minuten vor dem Ende in Folge einer Standardsituation fast ausgeglichen; doch sein Schuss strich um Zentimeter am Echinger Kasten vorbei. bts