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Gesamtsieg im Oberland

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Sie durften sich über ihren Gesamtsieg bei der Rallye Oberland freuen: Karin Thannhäuser und Hermann Gaßner. (Foto: M. Österreicher)

Nach zwei Jahren Abstinenz wegen Terminüberschneidungen startete der Surheimer Hermann Gaßner mit Beifahrerin Karin Thannhäuser (Ufering) bei der 24. Auflage der ADAC-Rallye Oberland rund um Schongau – und holte sich prompt den Gesamtsieg.


In diesem Jahr wurden die Strecken auf knapp 70 Wertungsprüfungskilometer verlängert, was diese Veranstaltung noch interessanter machte. Der angekündigte Schneefall blieb zwar aus, aber bei den widrigen Wetterbedingungen hatte Hermann Gaßner das richtige »Händchen« für perfekte Reifenwahl und holte sich mit dem Mitsubishi Evo X die ersten zwei Bestzeiten.

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Vorjahressieger Rudolf Reindl war anschließend auf dem Zuschauerrundkurs Altenstadt um 4,4 Sekunden schneller, hatte aber noch einen Rückstand von 18,4 Sekunden auf das Führungsduo Gaßner/Thannhäuser. Das Wetter im Pfaffenwinkel (Allgäu) besserte sich etwas und die Strecken trockneten stellenweise rasch ab. Dennoch konnte Gaßner noch eine weitere Bestzeit für sich verbuchen.

Im zweiten Durchgang der berüchtigten Wertungsprüfung Wildsteig schlug die Stunde von Fritz Köhler im BMW M3 Compact. Mit Beifahrerin Petra Hägele war der Gesamtsieger von 2013 um 6,4 Sekunden schneller als der Rest. Auf dieser Prüfung verabschiedeten sich allerdings die Teamkollegen von Gaßner wegen technischem Defekt. Marco Luger (Obing) und Elke Irlacher lagen zu diesem Zeitpunkt mit dem Mitsubishi Evo IX sensationell auf dem zweiten Gesamtrang, den nun Fritz Köhler übernahm.

Zum Abschluss wurden zur Freude der Zuschauer noch einmal knapp drei Runden in Altenstadt gefahren, aber den Gesamtsieg von Gaßner/Thannhäuser konnte niemand mehr verhindern. Mit über 14 Sekunden Vorsprung gewann Hermann Gaßner zum neunten Mal die ADAC-Rallye Oberland, schöner kann ein Saisonfinale nicht sein.

Für Hermann Gaßner junior ging es um wichtige Punkte in der Toyota-Gazoo-Racing-Trophy. Mit seiner österreichischen Beifahrerin Ursula Mayrhofer holte er sich im Toyota GT86 CS-R3 mit deutlichem Vorsprung den Klassensieg und übernahm damit die Führung dieser Trophy.

Das Resümee aller Teams fiel für diese Veranstaltung erneut sehr positiv aus. Anspruchsvolle Wertungsprüfungen und perfekte Organisation beeindruckten. Daher ging ein großer Dank an alle Helfer und Streckenposten, die bei diesen kalten Temperaturen draußen ausharrten, um den Sportlern eine tolle Veranstaltung zu präsentieren. kartha

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