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Der SV Ruhpolding muss wieder warten

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Ein »Kopf-an-Kopf-Duell« könnte für die Traunwalchner Spieler – hier Lukas Wartha (links) gegen Alexander Jost vom SV Ruhpolding – auch an diesem Montag bevorstehen. Da haben sie den TSV Fridolfing zu Gast. (Foto: Wirth)

Für den SV Ruhpolding sollte am Osterwochenende gleich ein doppelter Spieltag anstehen, doch daraus wird nichts: Das für den heutigen Samstag geplante Spiel des Vorletzten der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV gegen den SV Kirchanschöring II (3. Platz/30 Punkte) musste abgesagt und auf den 30. April verlegt werden. Am Montag gastiert die Mannschaft um 15 Uhr bei der DJK Otting (11./16). »Die Spiele kommen jetzt geballt, weil wir so viele Nachholspiele haben«, weiß der Ruhpoldinger Abteilungsleiter Peter Plenk. »Trotzdem wollen wir natürlich Punkte holen.« Schließlich lauert auf dem letzten Platz der punktgleiche TSV Waging (9 Zähler).


Für Ruhpolding wäre das Heimspiel am Samstag eine Premiere gewesen: »Wir haben in der Vorbereitung wegen der Wetterbedingungen noch kein einziges Mal auf unserem Platz gespielt«, sagt Peter Plenk – alle Heimspiele mussten bisher verlegt werden. Nun fällt auch die Partie gegen den SVK II aus. »Wir haben immer noch eine geschlossene Schneedecke auf unserem Platz«, berichtet Plenk. Auch in Kirchanschöring hätte man heute nicht spielen können: »Die sind schon froh, wenn sie ihr Montags-Heimspiel durchziehen können.« Denn da empfängt Kirchanschöring II den Tabellensechsten SC Inzell (23 Punkte). Die Gäste hatten bisher ebenfalls kein Glück mit dem heimischen Platz, ihr Nachholspiel gegen Bischofswiesen am Donnerstag wurde auch abgesagt.

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Auch wenn ihnen so der Rhythmus fehlt, warnt Kirchanschörings Trainer Bruno Tschoner davor, den SC zu unterschätzen: »Inzell ist schon eine Hausnummer«, betont er. »Das ist eine offensive Mannschaft, gegen die wir effektiv spielen müssen.« Das heißt für ihn vor allem, die Chancen besser zu nutzen. Immerhin fehlen den Gastgebern nur drei Zähler auf den Tabellenzweiten SV Kay (33 Punkte). Ein Sieg würde Kirchanschöring also auch näher an die Relegation bringen. »Das wäre natürlich ein Highlight für die junge Mannschaft«, sagt Bruno Tschoner. »Wir haben es jetzt selbst in der Hand, für uns kommen die Wochen der Wahrheit.«

Für den TSV Traunwalchen ist der zweite Platz dagegen schon fast außer Reichweite. Sieben Punkte trennen die Mannschaft auf Rang vier inzwischen vom SV Kay, nachdem sich Traunwalchen vergangene Woche ganz knapp dem Tabellenführer Saaldorf (43 Punkte) mit 1:2 geschlagen geben musste – der erste Saaldorfer Treffer war dazu noch ein Eigentor. Am Montag empfängt die Mannschaft um 14 Uhr den TSV Fridolfing (7./18) und will sich noch nicht ganz abschütteln lassen.

Wichtige Punkte gegen den Abstieg muss hingegen der TSV Waging II am Montag um 14 Uhr beim Tabellenzwölften BSC Surheim (15 Punkte) sammeln. Zwar würde auch ein Sieg nicht reichen, um die Gastgeber in der Tabelle zu überholen, aber der vorletzte Tabellenplatz – der immerhin eine Chance in der Relegation bedeuten würde – scheint zum Greifen nah. Zudem ist Waging mit vier Punkten aus zwei Spielen gut aus der Winterpause gestartet.

In der Gefahrenzone stehen noch der FC Bischofswiesen (10./16) und die DJK Weildorf (9./17). Der Verlierer der Partie am Montag um 15 Uhr könnte in Richtung Tabellenende abrutschen. Abgesagt wurde die für Samstag geplante Partie des SV Laufen (8./18) gegen Tabellenführer Saaldorf.

Für Spannung im Kampf um den zweiten Rang kann am Montag um 14 Uhr der TSV Berchtesgaden im Spiel gegen den Zweitplatzierten SV Kay sorgen. Für die Gastgeber (5./25) ist der Aufstiegs-Relegationsplatz mit acht Zählern Abstand allerdings schon so gut wie außer Reichweite. jom