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Künftig soll es »Gaufest-Berater« geben

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Um die neue Gauchronik und die zukünftige Organisation der Gaufeste ist es unter anderem bei einem Treffen der über 100 Trachtenvorstände im Gauverband I im Dorfstadl in Prutting gegangen.


Da der Gauverband I 2015 sein 225-jähriges Bestehen feiern wird, hatten die Trachtler schon vor zwei Jahren beschlossen, ihre Gauchronik neu zu gestalten. Ein Mammutprojekt, wie Gauvorstand Peter Eicher sagte. Die Vereine müssen ihre Beiträge bis Jahresende fertig gestalten, im Frühjahr soll das Werk in Druck gehen.

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Da das Gaufest mit mittlerweile 8000 bis 10 000 Trachtlern und teilweise über 20 000 Besuchern immer mehr wächst, soll es nach Wunsch der Vorstände in Zukunft einen »Gaufest-Berater« geben. Er soll den jeweils ausrichtenden Vereinen bei der Vorbereitung des Großereignisses helfen und die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren weitergeben.

Heftig diskutierten die Vorstände auch über das erweiterte Führungszeugnis für Jugendleiter. Beruhigend sei nur, dass sich der Bayerische Trachtenverband und die Kreisjugendringe der Problematik angenommen hätten und kompetent Auskunft geben könnten. Gerade im Ehrenamt sei es immer schwerer, Menschen zu finden. Und wenn die Politik das dann auch noch durch ständig neue Regularien erschweren würde, brauche man sich nicht wundern, wenn die Bereitschaft, seine Freizeit im Ehrenamt zu opfern, sinkt.