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E-Bike-Fahrer bricht in Weißbach zusammen und stirbt trotz Reanimation

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Foto: Leitner, BRK BGL

Schneizlreuth – Ersthelfer und Einsatzkräfte haben am Dienstagmittag letztlich erfolglos versucht, einen kollabierten E-Bike-Fahrer wiederzubeleben, der bei der Staufen-Umrundung auf dem Forstweg in Richtung Harbachgraben kurz nach der Weißbacher Himmelsleiter vermutlich wegen einer akuten internistischen Erkrankung beim Bergauffahren bewusstlos zusammengebrochen und gestürzt war.

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Die beiden Begleiter des 59-jährigen Urlaubers aus Sachsen stiegen sofort von ihren Rädern ab, setzten kurz nach 13 Uhr einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein ab und begannen mit Wiederbelebungsversuchen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weißbach, der Bergwacht Inzell und des Rotkreuz-Landrettungsdienstes aus Bad Reichenhall und Ruhpolding mussten den genauen Einsatzort im Bergwald erst zu Fuß suchen, konnten den Patienten aber schließlich mit Fahrzeugen erreichen, wobei sie auch von einem ortskundigen Bauhof-Mitarbeiter mit Pritschenwagen unterstützt wurden.

Die Reichenhaller Notärztin, die Notfallsanitäter und die Ehrenamtlichen von Feuerwehr und Bergwacht setzten die Wiederbelebungsversuche der Ersthelfer bis 14 Uhr fort, schafften es trotz aller Bemühungen aber nicht mehr, den Urlauber ins Leben zurückzuholen. Die Einsatzkräfte brachten die beiden betroffenen Begleiter ins Tal, wo der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes im alten Feuerwehrhaus die weitere Betreuung übernahm.

Die Bergwacht Inzell brachte mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) auch zwei Polizeibeamte zum Einsatzort, die vor Ort die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todesfalls aufnahmen. Während des Einsatzes war die Alpenstraße (B305) im Bereich der Abzweigung zur Himmelsleiter wegen der Einsatzfahrzeuge nur wechselseitig befahrbar, wobei die Feuerwehr den Verkehr regelte. red/BRK BGL