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Die neunten Traunsteiner Rosentage wurden eröffnet

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Traunstein – Dass hinter so einer Veranstaltung viel Arbeit und viel ehrenamtliches Engagement steckt, betonte Thomas Miller, der Vorsitzende von »Traunstein erleben«, bei der Eröffnung der neunten Traunsteiner Rosentage. Bis Sonntag werden wieder rund 20 000 Besucher in der Großen Kreisstadt erwartet. Das Angebot ist heuer besonders groß: 150 Aussteller – einige aus dem Rosendorf Nals in Südtirol – haben ihre Stände im Traunsteiner Stadtpark aufgeschlagen.


Der Andrang war schon vor der Eröffnung riesig. Vor den Eingängen bildeten sich lange Warteschlangen. Die ersten Gäste auf dem Gelände sicherten sich sogleich die besten Sitzplätze vor der Bühne und warteten auf die Ankunft der Kutsche – besetzt mit Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel, dem stellvertretenden Landrat Sepp Konhäuser, der Rosenkönigin Judith aus dem Rosendorf Nals in Südtirol, der Traunsteiner Rosenkönigin Alica I. und der Rosenprinzessin Katharina. Dabei verkürzte das Moos–angerl Trio der Musikschule Traunstein mit Elisabeth Anfang an der Harfe sowie Hermann Huber und Heinrich Albrecht (beide Ziach) das Warten, bis es offiziell los ging. Veranstalter der Traunsteiner Rosentage sind der Verein »Traunstein erleben« (vormals Werbegemeinschaft Traunstein), die Stadtmarketing Traunstein GmbH und die Stadt Traunstein.

Jürgen Pieperhoff, der Stadtmarketing-Geschäftsführer, blickte bei der Eröffnung auch auf die Anfänge zurück. Nicht immer sei alles reibungslos gelaufen, »wir hatten auch schwere Zeiten«. Dabei sprach er konkret ein Unwetter bei den ersten Traunsteiner Rosentagen an. »Da mussten noch in der Nacht lastwagenweise die Äste weggefahren werden. Alle haben zusammengeholfen und am nächsten Tag war nichts mehr von der Verwüstung zu sehen.« Vor allem der »Ideengeber und Motor« für die Traunsteiner Rosentage, Thomas Miller, habe sich nie von Rückschlägen entmutigen lassen und immer voll motiviert weitergemacht.

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Gedanklich sei er schon fast bei den nächsten Traunsteiner Rosentagen, also den zehnten, sagte Thomas Miller, der Vorsitzende des Vereins »Traunstein erleben«. »Denn es braucht ein Jahr Vorbereitung, um so eine Veranstaltung durchzuführen«, betonte er. Das gehe nicht ohne ein »tolles Team von über 60 Leuten, die an allen drei Tagen bei den Rosentagen mithelfen.« Dass sich der Aufwand aber lohnt, zeige sich jedes Jahr wieder, betonte Thomas Miller. Mit Blick auf die Wetterprognose meinte er: »Das werden wunderschöne Rosentage.«

Oberbürgermeister Christian Kegel sprach das besondere Ambiente bei den Rosentagen an. »Der gute Ruf Traunsteins wird mit dieser Veranstaltung weit über die Stadtgrenzen hinaus getragen.« Doch die Rosentage seien nicht von allein ein großer Erfolg. »Da braucht es viele helfende Hände.« An die Verantwortlichen gerichtet, betonte er: »Was ihr da zum neunten Mal auf die Beine gestellt habt, ist einfach toll.«

 

»Der Landkreis Traunstein ist einer der schönsten überhaupt, mit einer wunderbaren Pflanzenwelt«, betonte der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser. In dieses Bild würden die Rosentage bestens passen.

Etwa 20 000 Besucher werden an den drei Veranstaltungstagen in den beiden Stadtparks erwartet. Ein Höhepunkt am heutigen Samstag wird die »Romantische Nacht« bis 23 Uhr sein – allerdings nur bei gutem Wetter.

Am »Rosen-Sonntag« ist auch in der Innenstadt einiges geboten: Erstmals wird es auf dem Stadtplatz von 10 bis 17 Uhr eine große Autoschau geben. Ab 11.30 Uhr gibt es kostenlose Kutschenfahrten durch die Innenstadt und auf der Maxstraße findet wie schon in den letzten Jahren eine große »Blaulichtmeile« statt. Hier präsentieren sich verschiedenste Hilfs- und Rettungsorganisationen auf der gesamten Maxstraße. Zusätzlich öffnen viele Geschäfte um 12 Uhr und laden zu einem gemütlichen Einkaufsbummel am verkaufsoffenen »Rosen-Sonntag« ein. KR