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Spitzenleistungen trotz einiger Ausfälle

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Er war diesmal vor der Konkurrenz: Niklas Homberg überzeugte beim Deutschlandpokal. (Foto: Wukits)

Von krankheitsbedingten Ausfällen der heimischen Nachwuchsbiathleten war der Alpenpokal in Oberwiesenthal geprägt. Unter anderem mussten Anna Weidel, Sophia Schneider und Simon Groß sowie Lucas Lechner passen. »Ausgerechnet unsere Aspiranten für die Junioren-Weltmeisterschaft«, klagte Nachwuchstrainer Isidor Scheurl.


Zu seiner Freude lieferte aber der Rest seines Teams ansprechende Leistungen. Vor allem Niklas Homberg vom SK Berchtesgaden sorgte mit zwei Sprintsiegen bei den Herren für das herausragende Ergebnis aus heimischer Sicht. »Unser Team hat einen tollen Job gemacht. Die Techniker und Trainer haben nicht locker gelassen und über die Feiertage konsequent gearbeitet. Das hat sich jetzt ausgezahlt«, gab der junge Sportler die Lorbeeren weiter. Laut Scheurl waren vor allem dessen gute Schießleistungen dafür entscheidend. Scheurl verwies in diesem Zusammenhang auf die starke internationale Konkurrenz aus Österreich und der Schweiz.

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Hier waren auch einige Sportler aus der Lenzerheider Trainingsgruppe von Michi Greis am Start. Seit dem Sommer kümmert sich der Ex-Olympiasieger dort um den Nachwuchs. Den zweiten tollen Erfolg für den Stützpunkt lieferte Johan Werner vom SC Aising-Pang ab. Er siegte in seiner Altersklasse im zweiten Sprint mit nur einem Schießfehler. Dominic Schmuck vom SC Schleching kam bei den Junioren zunächst auf den zweiten und dann auf den vierten Platz. Marinus Veit gelang ebenfalls der Sprung aufs Stockerl. Er wurde im zweiten Sprint Dritter.

Theresa Straßberger schaffte es in der Deutschlandpokal-Wertung im zweiten Sprint mit Platz 3 ebenfalls aufs Podest. »Sie gehört auch zu jenen, die auch eine Kandidatin für die JWM ist«, freute sich Scheurl.

Gute Laufleistungen verbuchte Raphael Lankes vom SC Ruhpolding. Der Lohn war der sechste Platz im zweiten Sprint in seiner Altersklasse. Erwähnenswert sind noch die Leistungen von Paul Kanngießer (6.) vom SC Bergen und Franziska Pfnür (5.) aus der Ramsau.

Bereits am kommenden Wochenende geht es nach Altenberg. Dort beginnt im Rahmen des Deutschlandpokals die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft.

»An dieser Stelle möchte ich mich bei den Verantwortlichen der Chiemgau-Arena bedanken. Die haben zwischen Weihnachten und Neujahr beste Trainingsbedingungen für uns geschaffen«, so Scheurl erfreut. SHu