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Tourengeher von Lawine verschüttet

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Foto: Symboldbild dpa

Schleching – Bei einem Lawinenabgang am Breitenstein wurden drei Skitourengeher leicht verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wollte eine Gruppe von vier Skitourengehern Wasserburg am Mittwoch bereits nach Einbruch der Dunkelheit eine Tour auf den 1661 Meter hohen Breitenstein unternehmen.


Die vier Männer im Alter von 20 und 21 Jahren wählten für ihren Aufstieg die Route über die sogenannte Leitenrinne. Auf einer Höhe von 1500 Meter löste die Gruppe dann gegen 20 Uhr ein Schneebrett aus. Alle vier Gruppenmitglieder wurden von der Lawine erfasst und zwei total verschüttet. Ein Verschütteter konnte sich alleine befreien. Der zweite Totalverschüttete wurde von seinen Kameraden nach kurzer Zeit mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät geortet und ausgegraben.

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Hinter der Gruppe befand sich noch ein einzelner Skitourengeher aus dem Achental im Abstand von etwa 300 Meter. Er wurde von der Lawine glücklicherweise nicht erfasst und leistete Erste Hilfe. Die alarmierte Bergwachtbereitschaft Schleching begab sich mit zwölf Mann zum Unfallort. In der Dunkelheit fanden die Bergwachtler dann die vom Unfall betroffenen Männer im Gelände auf. Diese hatten Mühe, durch die Schneemassen in Richtung Tal zu kommen, da sie beim Abgang der Lawine teilweise ihre Ski verloren hatten und drei von ihnen leicht verletzt waren. Die Bergwacht brachte sie ins Tal, von wo aus sie in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Ein Bergführer der Polizei übernahm am Unfallort die Ermittlungen, wie es zur Auslösung der Lawine gekommen ist; diese sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte in den Chiemgauer Alpen die Lawinengefahrenstufe 2 mit dem Zusatz oberhalb von 1500 Meter Stufe 3 (»erhebliche Lawinengefahr«). fb