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Franz Helmberger gab Maschinenring-Vorsitz ab

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Eine Änderung gab es in der Vorstandschaft des Maschinenrings Laufen. Franz Helmberger (rechts) gab sein Amt nach 15 Jahren ab. Nachfolger wurde Josef Mühlthaler.

Laufen – Nach 15 Jahren gab der Vorsitzende des Maschinen- und Betriebshilfsrings Laufen, Franz Helmberger, bei der Jahresmitgliederversammlung sein Amt ab. Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Josef Mühlthaler, der von den Mitgliedern fast einstimmig gewählt wurde.


Dessen Amt übernimmt nun Johann Eisl, ebenfalls mit überwältigender Mehrheit gewählt. Auch mit den neuen Beiratsmitgliedern Hubert Wimmer und Martin Dandl, die die Aufgaben von Heinrich Thaler und Josef Hubert übernehmen werden, gab es Veränderungen. Die Glückwünsche an den bisherigen Vorsitzenden prägten natürlich den Abend.

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Gleich mehrere Urkunden und Auszeichnungen

Besonders betont wurden dabei nicht nur seine Zuverlässigkeit, sein Optimismus und sein Engagement, sondern vor allem sein Streben danach, den Maschinenring voranzutreiben und offen für Neues zu sein. »Nicht bloß die Asche bewahren, sondern die Glut weitertragen« – so beschrieb Alfons Leitenbacher Franz Helmberger, der im Laufe der Veranstaltung nicht nur mehrere Auszeichnungen und Urkunden für seine langjährigen Dienste erhielt, sondern auch Geschenke erhielt. Geehrt wurde er dabei nicht nur für den Vorsitz im Maschinenring, sondern auch für seine 19 Jahre andauernde Tätigkeit als Ortsobmann von Palling sowie seine verschiedensten politischen und sozialen Aufgaben.

Helmberger selbst würdigte alle Beteiligten für die langjährige, stets bereichernde Zusammenarbeit und ermutigte die Mitglieder, den Maschinenring weiter zu »fordern und zu fördern«. Neben ihm wurden noch die ausgeschiedenen Obmänner Franz Gumpinger und Hubert Wimmer geehrt, ebenso wie die ausgeschiedenen Beiräte Heinrich Thaler und Josef Hubert. Ebenfalls eine Auszeichnung für ihr langjähriges Engagement erhielten Franz Fagerer und Renate Haunerdinger, die das Personal ergänzen.

Dem Geschäftsbericht zufolge hat der Maschinenring auch vergangenes Jahr wieder etliches für die Mitglieder auf die Beine gestellt. Dazu zählen etwa Lehrgänge für Landwirte und Betriebshelfer, die Ortsversammlungen wie auch die jährliche Mitgliederlehrfahrt, die 2015 zu einer Maschinenauktion und einem Milchviehbetrieb mit 240 Kühen in München und Rosenheim führte.

An jedem Werktag beginnt ein Einsatz

Dass der Verrechnungswert leicht gesunken ist, liegt laut Geschäftsführer Herbert Galler neben der knappen Anzahl an Arbeitskräften und dem gesunkenen Dieselpreis vor allem auch an der Trockenheit im Sommer, was in einigen Gebieten zu erheblichen Defiziten bei Grünfutter und Grassilage führte, wohingegen sich der Strukturwandel in der ebenfalls leicht gesunkenen Mitgliederzahl bemerkbar macht. Dennoch blickte Galler auf ein positives Jahr zurück. Auch der Haushaltsvoranschlag wurde von den Mitgliedern einstimmig genehmigt.

Ein besonderes Thema war auch die soziale und wirtschaftliche Betriebshilfe. Nicht nur Helmberger und Galler, sondern auch der Geschäftsführer der Bayerischen Maschinenringe, Georg Thalhammer, betonten die Bedeutung der Betriebshelfer. Als zentrales Element des Maschinenrings unterstützen sie in Notfällen Landwirte und ihre Familien. Mittlerweile beginnt durchschnittlich an jedem Werktag ein Betriebshelfer den Einsatz auf einem Hof, wodurch sich die Betriebshilfe laut Franz Helmberger inzwischen als Aushängeschild des Rings etabliert hat.

Auch in der Sendung »Unser Land« vom Bayerischen Rundfunk war sie Thema eines Beitrags, der in der Versammlung auch gezeigt wurde. Darin stellten Anni Niederwinkler und Oskar Schönlinner ihren Beruf vor und erlaubten einen Einblick in ihren Alltag.

Wichtig für die Zusammenarbeit

Doch neben der Vermittlung und Organisation von Arbeitskräften und Maschinen zählen Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit der Landwirte zu den Angeboten des Maschinenrings. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurden im vergangenen Jahr in der Geschäftsstelle Elisabeth Forster als Disponentin und Anna Reschberger als Auszubildende eingestellt. In der Dienstleistungs-GmbH steht dazu seit März Markus Klapfer als Landschaftsgärtnermeister den Mitgliedern zur Verfügung.

Diese Steigerung der Leistungsfähigkeit des Rings wurde von allen Seiten begrüßt. So erklärte Resi Schmidhuber, stellvertretende Landrätin und Kreisbäuerin, dass der Maschinenring eine wichtige Stütze für den Landkreis bilde und in der jahrelangen Zusammenarbeit stets ein kompetenter Ansprechpartner war. Die Mitgliederversammlung des Maschinenrings Laufen war also ein erfolgreicher Abend, nicht zuletzt auch wegen des unterhaltsamen Programms der Geschwister Katharina und Martin Kainzmaier, die mit Gstanzln die Stimmung immer wieder auflockerten. fb