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Denksport und spannende Aufgaben zu Pferd

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Auch der achtjährige Vinzent Hofinger, mit seinem Pony Ludwig der jüngste Teilnehmer, meisterte die Kegeltour bravourös.

Traunstein. Ins Stolpern gerieten einige Teilnehmer am Ende ihres Rittes um Gut Eppenstatt, als sie ein Gedicht vortragen sollten. Denn statt den Vierzeiler von Eugen Roth auswendig zu lernen, hatten sie beim Ritt durch die Natur nur Augen für die abwechslungsreiche Landschaft oberhalb Traunsteins.


Bei herrlichem Sonnenschein und 70 Kilometern Fernsicht führte der erste Orientierungsritt des neu gegründeten Reit- und Fahrvereins Gut Eppenstatt 20 Kilometer durch Wald, Wiesen und Hochmoor. In Gruppen oder auch nur zu zweit gingen 39 Pferde und Reiter auf die gut markierte Strecke, die über die Pattenau, Bucheck, Tauernstein, Knappenfeld, Diepolstatt, Hochöd, Bach, Hütt und Mitterbichl zurück nach Eppenstatt führte.

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Knifflige Denksport-, trickreiche Reitaufgaben und Geschicklichkeitsspiele sorgten bei Pferd und Reiter für gute Laune und Abwechslung. Die Herausforderung beim Überwinden von Wasserhindernissen, Baumstämmen und Plastikplanen brachte Reiter zwischen acht und 82 Jahren ins Schwitzen. Doch egal, ob kleines oder großes Pferd, die Aufgaben an den drei Stationen auf der Strecke wurden von allen – oft unter Applaus von Zuschauern – gelöst.

Von den Teilnehmern gab es nur Lob

Am Ende hatte Tanja Wallner mit ihrem Roccadero die Nase vorn. Für den »Kleinsten«, den erst achtjährigen Vinzent Hofinger aus Bergwiesen am Hochberg und sein graues Pony Ludwig gab es einen Ehrenpreis.

Von den Teilnehmern, die aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Rosenheim und München nach Eppenstatt gekommen waren, hörten die Veranstalter nur Positives über Routenwahl, Organisation, Aufgabenstellung und Kennzeichnung der Wege. Und das, obwohl missgünstige Zeitgenossen am Abend zuvor, aber auch noch während des Rittes am Sonntag einen Teil der aufwändig und liebevoll gestalteten Hinweisschilder entfernt hatten.

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