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Am Museumstag gibt es viel zu erleben

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Zum Internationalen Museumstag am Sonntag in Seebruck haben sich auch wieder viele »Römer« aus nah und fern angesagt. Neben einem Legionslager gibt es viele weitere Attraktionen.

»Vivat Bedaium« heißt es am Sonntag von 11 bis 16 Uhr im Rahmen des Internationalen Museumstags im und um das Römermuseum Bedaium in Seebruck. Legionäre der hiesigen Römergruppen Bedaiensis und Legio II Italica sowie der »Donaurömer« von der 2. Raetischen Cohorte werden ihr Lager am Museumsvorplatz aufschlagen und die Besucher mitnehmen auf eine spannende Zeitreise in die Antike.


Historische Darsteller stehen den Besuchern den ganzen Tag über Rede und Antwort und führen Ausrüstung, Waffen und Rüstung der Legionäre von Julius Caesar bis Marc Aurel vor. Mit seinem Kollegen Kurt von Kiesling wird Geschichtslehrer Marcus Altmann vom Gymnasium Landschulheim Schloss Ising die Bau- und Funktionsweise eines antiken Geschützes erläutern. Wer wie die Bajuwaren mit Pfeil und Bogen schießen will, kann dies bei der niederbayerischen Bajuwaren-Familie »Baios« tun.

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Mit dem »Museumskino« hat sich das Museumsteam etwas Neues einfallen lassen. Den Römern und Kelten wird dabei ein besonderes Augenmerk zukommen. Der Eintritt ist frei.

In Tittmoning geht's schon am Samstag um 18 Uhr los mit der »Langen Nacht der Museen«. Im Gerbereimuseum ist von 18 bis 22 Uhr die Sonderausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Museums mit dem Titel »Leder mit Geschichte(n). Von der Herkunft zur Zukunft« zu sehen.

Im Heimathaus des Rupertiwinkels startet um 20 und 22 Uhr jeweils die Führung »Hieronymus im Kerzenschein«, eine geheimnisvolle Tour mit dem Nachtwächter durch das Heimathaus des Rupertiwinkels, bei der mit viel Glück auch das Burggespenst Hieronymus erscheint.

Am Sonntag ist von 10 bis 17  Uhr die Schausammlung im Getreidekasten der Burg zu sehen. Von 11 bis 17 Uhr gibt es stündliche Führungen durch das Heimathaus des Rupertiwinkels. Die Museumsführung führt durch die Räume der ehemaligen Sommerresidenz der Fürsterzbischöfe von Salzburg mit ihrer einzigartigen Schützenscheiben- und Grabkreuzsammlung. Um 14 und um 15   Uhr werden Familienführungen mit dem Burggespenst »Hieronymus« geboten. Im Anschluss dürfen die Kinder selbst einen kleinen Hieronymus basteln.

Im Gerbereimuseum ist von 10 bis 17 Uhr die Sonderausstellung zum Museumsjubiläum zu sehen. Von 13 bis 17 Uhr gibt es unter dem Titel »Das geht auf keine Kuhhaut!« ein besonderes Programm für Kinder. Der Weg vom Rohstoff zum fertigen Produkt ist eine spannende Geschichte. Es wird ein Kuhhautpuzzle mit Suchspiel im Museum angeboten, zudem gibt es die Bastelaktion: »Echt Leder! Ich mach mir was draus!«

Für musikalische Unterhaltung sorgt von 13 bis 14 Uhr die Strahuatmusi: Markus Gromes aus Schönram und Simon Doser aus Burghausen spielen mit der Ziach echte Handwerkslieder und Volksmusik.

In Bergen ist das Museum Maxhütte von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Um 13 Uhr beginnen drei Führungen: Herzöge, Könige und Beamte (Die Geschichte der Maxhütte), Die Welt des Eisens (Verhüttung, Gusswaren, Maschinenbau) und Wohnen und Leben in der Maxhütte.

Im Grassauer Museum Salz und Moor informiert Klaus Thiele am Museumstag von 11 bis 17 Uhr über die technische Funktion und wirtschaftlich/politische Bedeutung einer Solepumpstation, Beziehung Wald/Salzproduktion.

Im Bayerischen Moor- und Torfmuseum in Rottau am Torfbahnhof gibt es um 12, 14 und 16 Uhr Führungen durch das Museum sowie durch das Industriedenkmal Torfbahnhof mit Vorführung der Torfballenpresse und Fahrt mit der Feldbahn über das Gelände.

In der Städtischen Galerie Traunstein ist von 14 bis 18 Uhr die Ausstellung »Aus Material und Zeit« zu sehen. Das Stadt- und Spielzeugmuseum im Heimathaus zeigt von 10 bis 16 Uhr die Sonderausstellung Max Fürst (1946-1917), die an den Traunsteiner Maler, Schriftsteller und Heimatforscher erinnert. Ölgemälde, Zeichnungen, Dokumente und Quellen illustrieren Leben und Werk von Max Fürst. In allen genannten Museen ist am Sonntag der Entritt frei.

In Waging am See berichtet am Sonntag um 15 Uhr im Bajuwarenmuseum Brigitte Haas-Gebhard von der Archäologischen Staatssammlung München über »Die Bajuvaren – Neues aus der Frühgeschichte Bayerns«.