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Sextäter aus Traunstein taucht nach Urteil unter – Zivilbeamte finden ihn

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Foto: dpa/Armin Weigel

Traunstein – Ein 63-jähriger Traunsteiner ist nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Haftstrafe untergetaucht. Nun wurde er am Montag von Beamten der Zivilen Einsatzgruppe festgenommen. Trotz mehrfacher Aufforderung der Justiz hatte er seine Haftstrafe nicht angetreten.

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Der Traunsteiner war im Oktober 2018 zu zehn Monaten Haft verurteilt worden, trat diese jedoch nicht an, weshalb im Juli ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.

Bei der Festnahme staunten die Beamten nicht schlecht: Der 63-Jährige war mit seinem 125er-Roller unterwegs und zeigte beim Absteigen erhebliche Ausfallerscheinungen. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Außerdem ergaben sich Anhaltspunkte für einen Medikamenten- bzw. Drogenkonsum. Der Traunsteiner musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Des Weiteren war der 63-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Weiterhin kam ans Tageslicht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für seinen Roller war. Er besitzt lediglich die „alte“ Fahrerlaubnis der Klasse 4, die ihn zum Führen von Krafträdern bis 50 ccm und einer Höchtgeschwindigkeit von 50 km/h berechtigt. Für seinen Roller mit 125 ccm hätte er die Klasse A1 oder die „alte“ Klasse 1b benötigt.

Die nächsten zehn Monate wird der Mann in der Justizvollzugsanstalt Traunstein verbringen. Hinzu kommen jetzt die Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.