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Zweiter Vorsitzender und Kassier neu

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Die neue Vorstandschaft des Surberger Burschenvereins (von links): Schorsch Seidl, Simon Heilig, Heinrich Koch, Hermann Hunglinger, Gerhard Mayer, Thomas Koch, Wolfgang Ramstötter, Hans Eder, Tobias Winkler, Ehrenvorsitzender Sepp Lohwieser und Vorsitzender Andreas Eckart. (Fotos: H. Eder)
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Die beiden Vorsitzenden Andreas Eckart (links) und Klaus Gschwendner (rechts) ehrten Martin Poschner-Schmid für 60 Jahre Mitgliedschaft im Burschenverein Surberg.

Surberg – Hermann Hunglinger ist neuer Zweiter Vorsitzender, Schorsch Seidl neuer Kassier und im Kreis der drei Beisitzer ist Florian Biermaier neu im Amt: Die Neuwahlen der Vorstandschaft des Burschenvereins Surberg bei der Jahreshauptversammlung im Wirtshaus Lauter brachten einige Veränderungen mit sich. So kandidierte der bisherige zweite Vorsitzende Klaus Gschwendner nicht mehr, der bisherige Kassier Hans Eder rückte ins zweite Glied und ist nun stellvertretender Kassier. Und bei den Beisitzern schied Markus Zoff aus. Neben den Wahlen gab es bei der Versammlung eine ganze Reihe von Ehrungen – mit der Auszeichnung von Martin Poschner-Schmid für 60 Jahre Mitgliedschaft als besonderen Höhepunkt.


Poschner-Schmid, der jetzt in Halsbach wohnt, habe, wie der wiedergewählte Vorsitzende Andreas Eckart hervorhob, den Burschenverein Surberg einst mit aufgebaut – »von Null auf Hundert« – und wesentlich dazu beigetragen, wie der Verein sich heute darstellt. Für Poschner-Schmid gab es großen Beifall, als er Nadel, Urkunde und Geschenkkorb überreicht bekam. Noch ein zweites Mitglied ist seit 60 Jahren beim Verein: Franz Wendlinger; er konnte aber an dem Abend nicht anwesend sein. Ihm wird die Ehrung nachgereicht.

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Für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Rudolf Lang, Johann Lobensommer, Georg Lohwieser, Johann Lohwieser, Alois Mayer, Andreas Mühlbacher, Franz Ramstötter sen., Franz Schallinger und Josef Wolfgruber, für 25 Jahre Franz Gebhard, Manfred Michl, Ernst Stalleder, Ernst Stumpfegger und Hubert Zoff. Sie erhielten vom Vorsitzenden Eckart und dem scheidenden zweiten Vorsitzenden Gschwendner Ehrennadel und Urkunde.

Vorstandschaft in Rekordzeit gewählt

Die neue Vorstandschaft, die unter der Leitung von Bürgermeister Josef Wimmer in der Rekordzeit von weniger als zehn Minuten gewählt wurde, stellt sich nunmehr wie folgt dar: Vorsitzender Andreas Eckart, Zweiter Vorsitzender Hermann Hunglinger, Schriftführer Gerhard Mayer, Kassier Schorsch Seidl, Zweiter Kassier Hans Eder, Fähnrich Wolfgang Ramstötter, Fahnenbegleiter Simon Heilig, Beisitzer Heinrich Koch, Florian Biermaier und Tobias Winkler.

Eckart und Schriftführer Mayer berichteten von den Aktivitäten im zu Ende gehenden Vereinsjahr. Da standen zunächst etliche sportliche Wettkämpfe auf dem Programm: Beim Gemeindeschießen erreichten die Burschen Platz sechs, beim Eisstockschießen gegen den Burschenverein Neukirchen und den Arbeiter- und Burschenverein Weibhausen-Wonneberg wurden sie jeweils nur zweiter Sieger, dafür gewannen sie das Vergleichswatten gegen den Patenverein aus Neukirchen. Wiederum nicht ganz so gut lief es bei der Gemeindemeisterschaft im Asphaltschießen: Das Ergebnis war ein vorletzter Platz.

Weiters erwähnte Eckart als einen Höhepunkt des Jahresprogramms das alljährliche Maifest, das gut gelungen sei; er bedankte sich dafür bei allen Helfern, den Nachbarn und den Grundstücksbesitzern. Fest zum Programm gehören auch die eigene Maiandacht, der Vereinsausflug, der heuer zum Waldwipfelweg im Bayerischen Wald führte, und die Teilnehme an kirchlichen Feiern, an den Festen benachbarter Vereine und nicht zuletzt auch an der 120-Jahr-Feier der Musikkapelle Surtal-Lauter, bei der alle beteiligten Vereine gut zusammengearbeitet hätten.

Der Verein zählt aktuell 336 Mitglieder

Stolz sind die Surberger Burschen, die aktuell 336 Mitglieder zählen, auf den dritten Meistpreis, den sie mit 103 Teilnehmern beim Gaufest in Vachendort erreichten. Vertreter des Vereins gratulierten außerdem betagten Mitgliedern zu runden Geburtstagen, nahmen an Hochzeiten teil und gaben bei Beerdigungen letztes Geleit.

Wichtig ist den Verantwortlichen des Burschenvereins nicht zuletzt aber auch ihr Beitrag für Menschen, denen es nicht so gut geht: So wurden auch im vergangenen Jahr am Heiligen Abend 14 Gemeindebürger besucht, die jeweils 50 Euro als Geschenk überreicht bekamen. Wobei der Verein aus dem Vollen schöpft: Die Finanzsituation kann sich wahrlich sehen lassen. Kassier Eder übergibt eine gut gefüllte Kasse an seinen Nachfolger Schorsch Seidl. Der Kassenbestand hat sich im abgelaufenen Vereinsjahr nochmal um rund 5000 Euro erhöht.

Auf die gute Finanzlage ging auch Bürgermeister Sepp Wimmer ein. Er dankte dem Verein dafür, dass er auch an hilfsbedürftige Leute denke. Weiters gratulierte der Bürgermeister allen Geehrten und machte ihnen schmunzelnd ein Kompliment: »An ihnen sieht man, dass der Burschenverein einen jung hält.« Der Vorstandschaft, nicht zuletzt auch den ausscheidenden Mitgliedern, sprach er Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus: »Der Burschenverein ist ein Verein, auf den ihr stolz sein könnt.«

Zum Schluss rief der Bürgermeister noch dazu auf, sich mit etwas mehr Leuten als in den vergangenen Jahren am Volkstrauertag zu beteiligen, der am Sonntag ist: »Vormittags Kirche, abends Kartenspielen«, fasste er den Tag zusammen, da um 19 Uhr im Wirtshaus ein Wattturnier stattfindet. he

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