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Urzelnzunft enthüllte Gedenktafel

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Vorsitzender Dieter Graef (von links) enthüllte vor Bürgermeister Franz Parzinger und dem ehemaligen Vorsitzenden Hans Graef den Granitstein.

Traunreut. 1987 pflanzte die aus Siebenbürgen stammende Urzelnzunft an der Eichendorffstraße eine Eiche, die als Symbol dafür dienen sollte, wie stark die Siebenbürger in ihrer neuen Heimat verwurzelt sind. Jetzt, 25 Jahre später, erhielt der Baum offiziell den Namen »Urzeln-Eiche« und ein Granitstein mit Tafel verweist darauf.


Dieter Graef, Vorsitzender der Traunreuter Urzeln, erklärte bei der Enthüllung des Granitsteins: »Aus der damals vier Meter hohen Eiche ist inzwischen eine schöne, große und gesunde Eiche geworden. Das kann man symbolisch auch auf die Urzelnzunft übertragen. Inzwischen ist sie nämlich auch eine große, starke und gesunde Gemeinschaft geworden.«

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1987 bestand, so Graef weiter, die Zunft aus 57 Agnethlern, heute besteht sie aus über 200 Mitgliedern. »Wir hoffen und wünschen uns, dass diese Eiche noch viele Jahre hier an diesem Ort wachsen und gedeihen kann. Was wir uns symbolisch auch für die Urzelnzunft wünschen.«

Der Ehrenzunftmeister der Urzeln, Hans Graef, erinnerte sich an die Pflanzung des Baumes: »Wir waren Heimatlose, Fremde und hatten nur unsere Kraft, unser Brauchtum und unsere inneren Werte dabei, wir wollten uns in die Gemeinschaft dieser Stadt einbringen. Wir wollten wie diese Eiche auch Wurzeln schlagen und unsere Beständigkeit beweisen.« Nun sei dieser Baum groß geworden und stehe fest in der Erde. Genauso hätten auch die Siebenbürger ihren Standort gefestigt und seien nun Bürger der Stadt. Bürgermeister Franz Parzinger versprach der Zunft, dass der Baum stehen bleiben könne und auch geschützt werde. mix