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Erschließungsarbeiten in Thalwies beginnen

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Nach siebenjähriger intensiver Vorarbeit wird im Baugebiet Tengling-Thalwies am kommenden Montag mit den Erschließungsarbeiten begonnen. (Foto: Aßmann)

Taching am See – Was lange währt... Nach siebenjähriger, intensiver Vorarbeit fällt im neuen Baugebiet Thalwies jetzt der Startschuss für die Arbeiten. Offizieller Baubeginn ist am Montag. Zwölf Bauparzellen, die nach den Richtlinien im Einheimischen-Modell vergeben werden, sind in Thalwies vorgesehen.


»Die Freude ist groß, dass es jetzt los geht«, betont Bürgermeisterin Ursula Haas. Nachdem extra eine Straße für die Zufahrt zum Baugebiet errichtet wurde, stehen nun als nächstes die Erschließungsarbeiten auf dem Plan. Hier arbeitet die Gemeinde Taching am See mit einem Unternehmen zusammen, das seinerzeit schon im Tachinger Feld als Erschließungsträger aufgetreten ist. Voraussichtlich im Oktober werden diese Arbeiten komplett abgeschlossen sein, anschließend errichtet die Gemeinde noch entsprechende Wasserrückhaltemaßnahmen für das neue Wohngebiet. »Dann können auch die Bauherren beginnen«, kündigt die Gemeindechefin an.

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In einem nächsten Schritt lädt Ursula Haas alle Bauwerber zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der detailliert die Erschließungsarbeiten erläutert, die Grundstückspreise genannt und die Richtlinien zum Einheimischen-Modell bekannt gegeben werden. Zu diesem Termin sind auch aus allen Fachbereichen Experten anwesend, die zu möglichen Fragen kompetent Rede und Antwort stehen.

Bei der Vergabe der Grundstücke wird ein spezielles Punktesystem angewendet. Welche Kriterien und sozialen Aspekte dabei genau Berücksichtigung finden, legt der Tachinger Gemeinderat in seiner Sitzung im August fest. »Das Interesse an den Bauparzellen in Thalwies ist groß«, freut sich die Bürgermeisterin, die in diesem Zusammenhang ganz besonders auf das Verständnis der Nachbarn und Anlieger hofft. »Eine solche Maßnahme ist immer auch mit Lärm, Schmutz und Staub verbunden.«

Besonderes Schmankerl in Thalwies: Jedes der zwölf Grundstücke bekommt den Breitbandanschluss direkt ins Haus. »Das ist auf dem Land nicht der Regelfall«, bekräftigt Ursula Haas. mia