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»Da herrscht höchste Gefahr«

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Der Wanderweg vom Parkplatz Kalkofen aus Richtung Bründlingalm ist derzeit gesperrt. Dort rutschte ein großer Teil des Wegs ab. Geologen müssen jetzt die Ursache klären. Wann der Weg wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest.

Bergen – Eine dicke Überraschung erlebten Cäzilia Brunner und ihre Freundin beim Wandern diese Woche zur Bründlingalm am Hochfelln: Ein großer Teil des Wanderwegs war einfach weggebrochen.


»Es hat überall gebröckelt, das war schon ein ungutes Gefühl«, erzählt Cäzilia Brunner. Sie und ihre Freundin haben den Vorfall auch gleich bei der Gemeinde gemeldet. Nun ist der Wanderweg gesperrt.

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»Da herrscht höchste Gefahr«, betont Geschäftsleiter Andreas Schultes im Gespräch mit dem Trausteiner Tagblatt. Unklar ist derzeit, welche Maßnahmen dort ergriffen werden müssen und ob diese noch in diesem Jahr umgesetzt werden können. »Es ist schon sehr spät im Jahr«, so Andreas Schultes. »Außerdem müssen wir uns jetzt erst einmal einen Überblick vom Ausmaß machen.« Daher könne er zum jetzigen Zeitpunkt auch nichts über die möglichen Kosten für eine Sanierung sagen.

Von der Sperrung betroffen ist der Wanderweg Nummer 8 vom Parkplatz Kalkofen aus. Der Erdrutsch war auf Höhe Lourdes. An dieser Stelle gab es vor einigen Jahren bereits eine kontrollierte Sprengung. Drei Geologen hatten damals die Gefahr eines Felssturzes zunächst unterschiedlich bewertet, kamen dann aber überein, dass vorbeugende Sicherungsmaßnahmen dringend angebracht seien. Eine bedrohliche Felsnase oberhalb des nun abgebrochenen Wanderwegs war deshalb gesprengt worden.

Die Sperrung des Wanderwegs bedeutet aber nicht, dass eine Wanderung zur Bründlingalm oder zum Gipfel des Hochfelln derzeit nicht möglich ist, denn es gibt Alternativrouten: Über Maria Eck von der Talstation der Seilbahn bei Bergen aus oder vom Parkplatz in Kohlstatt über die Gleichenberg Alm. KR

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