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Gutes Spiel und gute Stimmung

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Sie kreuzten beim »Sternstunden«-Spiel die Schläger für einen guten Zweck (von links): Klaus Kathan, Sebastian Schwabl und Manuel Edfelder. (Foto: Wukits)

Zufriedene Gesichter gab es nach dem Benefizspiel einer »Sternstunden«-Auswahl des Bayerischen Rundfunks gegen das Eishockeyteam des DEC Inzell. Die rund 250 Zuschauer sahen ein 8:6 der mit ehemaligen Profis und Nationalspielern bestickten Mannschaft der »Sternstunden«. Allerdings war das sportliche Ergebnis diesmal nicht so wichtig. Für den guten Zweck »Kinder in Not« kamen rund 2500 Euro zusammen. Neben Losen für die Tombola wurde auch ein Dress des ehemaligen NHL-Torhüters Curtis Joseph (Toronto Maple Leafs) versteigert. Das brachte 200 Euro, dazu kamen 500 Euro durch die Puck-Aktion: Besucher konnten in der Drittelpause versuchen, einen Puck ins Tor zu werfen.


Für gute Stimmung in der Max-Aicher-Arena sorgte Pino Dufter als fachkundiger Moderator. »Das war eine richtig gute Stimmung«, bemerkte auch DEC-Trainer Thomas Schwabl, der für dieses Spiel noch einmal die Schlittschuhe schnürte. »Es hat Spaß gemacht. Es ist sehr eindrucksvoll, wie die Sternstunden-Spieler den Puck laufen lassen haben.«

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Mit organisiert wurde das Spiel vom Inzeller Torhüter Dirk Voss, der 1988 Deutscher Meister mit den Kölner Haien geworden war. Trainiert wurden die »Sternstunden«-Spieler von Peter Kathan senior, dem aktuellen Bundestrainer der Damen. Auf dem Eis standen seine Söhne Peter Kathan (Miesbach) und Klaus. Sie zauberten einiges aufs Eis. Dem standen Floppo Zeller (Miesbach) mit zwei Toren und Stefan Zenger (Waldkirchen) mit ebenfalls zwei Treffern in nichts nach.

Auch Vitus Eimannsberger, der ehemalige Nationalspieler aus Bad Tölz, und seine Mannschaftskollegen Michael Glattenbacher sowie Manuel Edfelder ließen die Scheibe perfekt laufen. Dazu kamen die mehrmaligen Ex-Nationalspieler Sven Zywitza (Augsburg/Ingolstadt) und der Landshuter Bernd Wagner.

Das Team der Inzeller wurde unter anderem vom ehemaligen Bundesligaspieler Michael Betz verstärkt. 1982/83 wurde er zusammen mit Erich Kühnhackl und dem EV Landshut Deutscher Meister, später auch mit Rosenheim, wohin er 1984 gewechselt war. Er wurde für die Olympischen Spiele in Sarajewo ins Nationalteam berufen. Die ehemaligen DEC-Aktiven Rudi Kreiner und Josef Binder trugen sich sogar in die Torschützenliste der Inzeller ein.

»Sternstunden« - DEC Inzell 8:6 (1:2/0:5/5:1): Tore: 0:1 Floppo Zeller (12.), 1:1 Josef Binder (13.), 1:2 Stefan Zenger (18,), 1:3 Floppo Zeller (31.), 1:4 Stefan Zenger (34.), 1:5 Floppo Zeller (36.), 1:6 Peter Kathan (38.), 1:7 Michael Glattenbacher (40.), 2:7 Christian Rieder (46.), 3:7 Hubert Hirschbichler (49.) 4:7 Rudi Kreiner (57.), 5:7 Stefan Bozner (57.), 5:8 Michael Glattenbacher (59.), 6:8 Christian Rieder (60.). – Strafen: Sternstunden (4) - DEC Inzell (2). SHu

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