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Erfolg in der »zweiten Heimat«?

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Sie geht in ihrer »zweiten Heimat« Inzell als Mitfavoritin an den Start: Vanessa Herzog, die von den idealen Bedingungen in Inzell schwärmt.

Sie gilt schon längst nicht mehr nur als »Geheimtipp« in der Eisschnelllauf-Gemeinde: Die Österreicherin Vanessa Herzog mischt mittlerweile auf den kurzen Strecken in der Weltspitze mit.


Dabei verdrängt sie immer häufiger die ansonsten in Österreich dominierenden alpinen Skifahrer und Skispringer aus den Schlagzeilen. Die 23-Jährige hat mittlerweile fünf Weltcupsiege auf dem Konto, drei davon hat sie in dieser Saison eingefahren. »In Österreich werden meine Erfolge seit dieser Saison sehr gut wahrgenommen und ich merke den positiven Zuspruch in der Öffentlichkeit«, freut sie sich.

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In Inzell bei der Einzelstrecken-Weltmeisterschaft gilt sie als eine der Favoritinnen über die 500 und 1000 Meter. Als Bürde empfindet sie diese Rolle nicht. »Es ist mir lieber, Favorit zu sein, als hinten nachzufahren. Mit dem Druck kann ich sehr gut umgehen, der beflügelt mich eher.«

Inzell ist für die gebürtige Tirolerin quasi ein Heimspiel. Die Eisbahn nennt sie ihre »zweite Heimat«.

Zum Beginn ihrer Karriere hatte sie einige Einheiten mit der Inzeller Trainingsgruppe absolviert. Für drei Monate hatte sie in dieser Zeit sogar eine Wohnung in der Hochburg des Eisschnelllaufens gemietet und mit Gabi Hirschbichler und Roxanne Dufter manchen »Mädelsabend« genossen.

»Inzell hat das beste Eis Europas und die Bedingungen sind ideal«, schwärmt sie. So wird sie sich mit ihrem Anhang wieder in den Chiemgau-Appartements einquartieren. »Meine Familie und Freunde kommen alle zur Weltmeisterschaft. Wir haben schon einen eigenen Block gemietet«, so Vanessa Herzog mit großer Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in ihrer zweiten Heimat. SHu