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Deutschlands Beste ist aus Kirchanschöring

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Formations- und Synchronfahrt bei der Deutschen Meisterschaft: Statt Wedeln wird schnell und rasant gefahren, bei den Begegnungen der Fahrer kommt das Auge des Betrachters kaum mit.

Deutschlands beste Formations- und Synchron-Skifahrerin kommt aus Kirchanschöring. Bei der Deutschen Meisterschaft am Stubaier Gletscher sicherte sich Andrea Kühn jetzt eine Gold- und eine Silbermedaille.


Die ehemalige Kaderathletin hat sich nach ihrer »rasanten Zeit« (Abfahrt und Super-G) im harmonischen Synchron- und Formationsfahren wieder gefunden. Im Vorjahr nahm Kühn in Aspen/USA an der Weltmeisterschaft teil und belegte mit der deutschen Damenmannschaft einen erfreulichen fünften Platz. In diesem Winter trainierte sie die Mannschaft und sprang ein, wenn durch Ausfall eine Lücke klaffte.

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Im Stubai kämpften nun Deutschlands beste Teams um Meisterehren. Ausrichter Stefan Wiedeck vom Synchron-Skiverband hatte sechs Wettbewerbe ausgeschrieben; vom ästhetischen Formationsfahren bis zu spannenden Wettfahrten im Zweier-Finale.

In der Formation erreichte Andrea Kühn mit ihrem sechsköpfigen Damenteam Rang zwei, beim Wettkampf »Heat 2 Heat« wurde die Kirchanschöringerin mit der Vierer-Mannschaft überraschend Fünfte.

Erstmals wurde bei den nationalen Titelkämpfen die Zweier-Synchron-Fahrt im steilen, unpräparierten Gelände ausgetragen. Im rasenden Freeride-Stil holte sich Kühn an der Seite von Martin Blum aus Prien hier den Meistertitel. In den Qualifikationsrunden noch ein wenig verhalten unterwegs, gab das Duo im Finale ordentlich Gas und siegte souverän. Neben der Geschwindigkeit bewerteten die Schiedsrichter auch die Synchronität und den Stil des Zweier-Teams. blu