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Gemeinderat genehmigte Bauanträge

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Kirchanschöring. Mit mehreren Bauanträgen hat sich der Gemeinderat Kirchanschöring in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Das Gremium segnete alle Vorhaben einstimmig ab.


Das Gremium bejahte ein Bauvorhaben in der Finkenstraße. Der Antragsteller möchte einige seiner landwirtschaftlichen Gebäudeteile als gewerbliche Service- und Lagerräume nutzen. Mit der Genehmigung wurden auch ein bereits erstelltes Gartenhaus und ein für Pferde angelegter Sandplatz auf dem Grundstück auf baurechtliche Beine gestellt.

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Verkauf von Ersatzteilen und Gartengeräten geplant

Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner wies darauf hin, dass das Einvernehmen für die Nutzungsänderung in gewerbliche Service- und Lagerräume nur für die im Bauantrag beschriebene Nutzung gilt. In dem Gebäude soll der Verkauf von Ersatzteilen und Gartengeräten sowie in geringem Umfang die Reparatur von Rasenmähern und ähnlichen Geräten erfolgen.

Der Gestaltung der Werbeanlage an der Nordostseite des Gebäudes, die in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund und mit einem blau hinterlegten Firmensymbol erfolgen soll, stimmte der Gemeinderat ebenfalls zu. Weitere Werbeanlagen sind aber nicht gestattet.

An der Südseite eines Wohnhauses, das auf einem Grundstück am Landlberg in Rothanschöring steht, soll ein Wintergarten mit einer Tiefe von einem Meter und einer Länge von circa 4,5 Meter angebaut werden. Das Gremium genehmigte den Anbau einhellig.

Der Gemeinderat billigte außerdem die Erweiterung eines Stalls in Leiharting. In dem neuen Stall, der etwa 820 Quadratmeter Grundfläche aufweisen wird, will der Antragsteller Rinder halten.

Verwirklicht werden kann auch der Anbau einer offenen Holzlege an die bestehende Maschinenhütte auf einem Grundstück an der Götzinger Straße. Die Holzlege soll rund zehn Meter lang und sechs Meter breit werden.

Grünes Licht für Bau eines Einfamilienhauses in Ribing

Überdies beschloss das Gremium, den Bürgermeister zu bevollmächtigen, dem Bauvorhaben eines Antragstellers aus Ribing das Einvernehmen zu erteilen, sobald die Entwicklungs-Satzung für den Ortsteil in Kraft getreten ist. Danach kann der Antragsteller auf seinem Grundstück in Ribing ein Einfamilienhaus – ohne Stützmauer – bauen. Der ursprüngliche Bauantrag hatte nämlich westlich des neuen Gebäudes eine solche Stützmauer vorgesehen, die allerdings der Entwicklungssatzung für Ribing widersprechen würde.

Zustimmung fand auch ein Bauantrag zum Anbau einer zweiten Wohneinheit an einem Wohnhaus im Römerfeld in Lampoding. Mit dieser Erlaubnis kann der Bauwerber nun doch zusätzlichen Raum für eine weitere Wohnung schaffen. Bereits im Jahr 2009 war ein Antrag zum Anbau einer zweiten Wohneinheit gestellt worden, den zwar der Gemeinderat befürwortet, das Landratsamt aber aufgrund der Größe abgelehnt hat. Der damalige Bauantrag wurde dann zurückgenommen. »Die jetzt vorliegende Planung wurde mit dem Landratsamt besprochen, das die Genehmigung in Aussicht gestellt hat«, sagte der Bürgermeister. ca