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Besondere Verdienste um die Bergwacht

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Wurden für ihre Verdienste um die Bergwacht ausgezeichnet: Stefan Schneider (links) und Winfried Renner. (Fotos: Archiv)

Bergens Bürgermeister Stefan Schneider ist für seine besonderen Verdienste um die Bergwacht in Bayern von Innenminister Joachim Herrmann mit einer Leistungsauszeichnung in Gold geehrt worden. Auch ein weiterer Bergwachtler aus der Region wurde bei der Feierstunde in der Münchner Residenz am Mittwoch geehrt: Winfried Renner von der Bergwacht Ruhpolding erhielt eine Leistungsauszeichnung in Silber.


»Es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen für Ihren großartigen Einsatz von Herzen Danke zu sagen«, so Herrmann. »In Bayern wissen wir die herausragenden Leistungen der Einsatzkräfte der Bergwacht für unsere Sicherheit sehr zu schätzen.« Die rund 3200 ausnahmslos ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bergwacht sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr im Einsatz und leisten jährlich mehr als 12 000 Einsätze und Hilfeleistungen. »Sie sind damit unverzichtbar für die Sicherheit der Menschen im Freistaat«, fasste es der Minister zusammen. Ohne starke Partner, so Herrmann, wäre dies jedoch nicht möglich: »Sie unterstützen die Bergwacht großzügig, sei es finanziell, organisatorisch oder mit Ihrem fachlichen Know-how.«

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Der Innenminister wies darauf hin, dass immer wieder Bergsteiger und Wanderer die eigenen Fähigkeiten überschätzen und in lebensbedrohliche Situationen geraten. Verändertes Freizeitverhalten der Bevölkerung und zunehmender Tourismus in den bayerischen Alpen würden für die Bergwacht eine immer stärkere Herausforderung bedeuten. »Umso ehrenwerter, dass Sie auch bei Nacht und Nebel zu abgestürzten Menschen eilen, diese retten und sie in stundenlangen Einsätzen ins Tal transportieren. Bayern braucht Menschen wie Sie, die die Verantwortung übernehmen und Engagement zeigen und damit einen unendlich wertvollen Beitrag für unser Land leisten«, lobte der Minister.

Für eine optimale Einsatzplanung zur Rettung von Menschenleben sowie Vorbereitung, Training und Ausrüstung erbringt die Bergwacht Bayern laut Herrmann beträchtliche finanzielle Eigenmittel. Unterstützung erhält sie durch die jährliche Kostenerstattung des Freistaats für die Beschaffung von Fahrzeugen, Rettungsmitteln und Funktechnik. »Allein im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen hierfür über 5,3 Millionen Euro zur Verfügung«, so der Innenminister. »Darüber hinaus haben wir den Ausbau des weltweit einzigartigen Bergwacht-Zentrums für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz zum Übungs- und Kompetenzzentrum für die Berg-, Luft- und Höhenrettung mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert.« Im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen zudem für die Unterstützung des Betriebs jährlich 960 000 Euro zur Verfügung. fb