weather-image

21. Truna eröffnet – Leistungsschau der heimischen Unternehmen

4.0
4.0
Traunstein: 21. Truna eröffnet – Leistungsschau der heimischen Unternehmen
Bildtext einblenden
Zur Eröffnung der 21. Truna durchschnitten im Bereich des Haupteingangs (von links) Oberbürgermeister Christian Kegel, Landrat-Stellvertreter Sepp Konhäuser, Rosenkönigin Alica I., Gewerbeverbands-Vorsitzender Thomas Eberl, Stadtrat Dr. Christian Hümmer und die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Dr. Birgit Seeholzer, ein Band.

Traunstein – Schwungvoller Auftakt der Truna in Traunstein: Vorführungen des 1.  Rock'n'Roll-Clubs Fridolfing bildeten am Mittwoch den Auftakt bei der Eröffnung der mittlerweile 21. Gewerbeausstellung auf dem Festplatz.


Bis einschließlich Sonntag präsentieren sich auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände etwa 200 Firmen und Dienstleister. Erstmals wird heuer die Truna vom Gewerbeverband Traunstein und Umgebung selbst ausgerichtet, wozu er die Gesellschaft Messe Traunstein GmbH gegründet hat. Bei der Eröffnung gab es von allen Rednern Lob und Anerkennung für Messe-GmbH-Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff und seinem Mitarbeiter Hans-Peter Haslinger. Tenor: Was ihr geleistet habt, hat allen Respekt verdient.

Anzeige

Jürgen Pieperhoff wünschte den Besuchern und den Ausstellern fünf schöne Tage auf der Truna, dem »größten Marktplatz Südostoberbayerns«. Er sprach von einem Jahr harter Arbeit, die notwendig war, um diese Ausstellung auf die Beine zu stellen. Volle Anerkennung gebühre Hans-Peter Haslinger, der unermüdlich im Einsatz und stets für die Aussteller ansprechbar war. Ferner hob er die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Traunstein und dem Landkreis hervor, von beiden Seiten sei man stets unterstützt worden. Ebenso von der Traunstein erleben GmbH, die die beiden vergangenen Gewerbeausstellungen organisiert hatte: von ihr habe man jederzeit Ratschläge und Unterstützung bekommen.

Der Vorsitzende des Gewerbeverbands Traunstein und Umgebung, Thomas Eberl, verwies auf die 40-jährige Tradition der alle zwei Jahre stattfindenden Truna. Er erinnerte unter anderem an die Gründung der eigenen Messegesellschaft und zeigte sich sichtlich zufrieden, was diese auf die Beine gestellt hat: »Ganz toll gemacht«, betonte er in Richtung Pieperhoff und Haslinger. Eberl freute sich, dass wieder so viele Gewerbetreibende mitmachen und ganz besonders darüber, dass auch der Bauern- und der Rinderzuchtverband wieder mit von der Partie sind, was wegen des Einsturzes des Stallgebäudes zunächst nicht sicher schien. Doch dann entschied man sich dafür, ein Zelt aufzustellen, sodass die beiden Verbände wieder mit dabei sind. Eberl bezeichnete die Truna als eine große Gemeinschaft seit 1979 und wünschte allen »superschöne, unfallfreie und tolle Messetage«.

Oberbürgermeister Christian Kegel gratulierte zu 40 Jahren Truna-Geschichte. Er verwies auf die wirtschaftliche Vielfalt in Traunstein und der Region und betonte, es gebe drei Säulen, die man nicht gegeneinander ausspielen, sondern vereinen müsse, um zukunftsfähig zu sein: Das soziale Miteinander, die Ökologie und die Ökonomie. »Die Welt kann nur im Gleichklang funktionieren«, so der Oberbürgermeister. Sicherlich bestehe im Bereich der Ökologie Handlungsbedarf, doch dürfe man die Ökonomie dabei nicht außen vor lassen. Auch er gratulierte der Messeleitung zu der Ausstellung: Sie habe »ganz hervorragend« gearbeitet.

Bildtext einblenden
Im Anschluss an die Eröffnungsreden gab es den bereits traditionellen Truna-Rundgang. Dieser führte die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Dr. Birgit Seeholzer, stellvertretenden Landrat Sepp Konhäuser (Mitte) und Oberbürgermeister Christian Kegel unter anderem an den Stand des Zeitungsverlags Miller.

»Nicht durch Zweifler und Nein-Sager groß geworden«

In Vertretung des erkrankten Landrats Siegfried Walch sprach dessen Stellvertreter Sepp Konhäuser. Er bezeichnete die Truna als eine Leistungsschau unserer heimischen Unternehmen und Visitenkarte der Wirtschaftsregion Chiemgau. Die Entwicklung des Landkreises nannte er eine beispiellose Erfolgsgeschichte, zu der Unternehmen und wichtige politische Entscheidungen beigetragen haben. Der Landkreis Traunstein sei eine starke Heimat mit besten Zukunftschancen für junge Menschen.

In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Umstellung von der klassischen Wirtschaftsförderung auf aktives Wirtschafts- und Regionalmanagement und betonte die Bedeutung von Investitionen in die Bildung, die im Landkreis stets hohen Stellenwert habe. Das geplante »Campus Chiemgau« bezeichnete er als i-Tüpfelchen und Leuchtturmprojekt. »Es ist uns wichtig, dass junge Leute hier bleiben«, betonte Konhäuser. Und noch eines hob er hervor: der Landkreis sei »nicht durch Zweifler und Nein-Sager groß geworden«, sondern durch Menschen, die angepackt haben, durch visionäre Unternehmer und Betriebe, wie man sie auch auf der Truna sehe.

Auch der Landkreis stellt sich in einer eigenen Halle auf der Truna vor. Kurz skizzierte Konhäuser die dortigen Schwerpunktthemen: Zukunftstechnologien, Energie, blühender Landkreis, Tourismus, Pflege und Gesundheit. Er legte den Truna-Besuchern ans Herz, auf jeden Fall auch in die Landkreis-Halle zu kommen und sich davon zu überzeugen: »Der Landkreis Traunstein und die Wirtschaftsregion Chiemgau sind hervorragend aufgestellt!« m

Bildtext einblenden
Mitglieder des 1. Rock'n'Roll-Clubs Fridolfing sorgten für einen schwungvollen Auftakt der Truna: Vor den Eröffnungsreden zeigten sie auf der Bühne einige Tänze.