Deutsche Teams belegen zweiten und dritten Platz in Ruhpolding

Franziska Preuß und Simon Schempp
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Franziska Preuß und Simon Schempp in Aktion. Foto: Sven Hoppe/dpa Foto: dpa

Simon Schempp war vor seinem ersten internationalen Rennen des Winters aufgeregter als sonst. Aber er lieferte und wurde mit seiner Freundin Franziska Preuß bei der World Team Challenge Zweiter. Denise Herrmann und Benedikt Doll schafften es auch auf das Podest.


Update: 

Russisches Duo holt sich den Sieg 

Evgeniya Pavlova und Matvey Eliseev haben die World Team Challenge gewonnen. Die Sieger gehen mit über 20.000 Euro Preisgeld nach Hause. Auf Platz 2 ist das erste deutsche Duo mit Franziska Preuss und Simon Schempp. Den dritten Platz belegten Denise Herrmann und Benedikt Doll.

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4. Italien (Dorothea Wierer/Lukas Hofer)

5. Österreich (Lisa T. Hauser/Julian Eberhard)

6. Tschechien (Marketa Davidova/Michal Krcmar)

7. Schweiz (Lena Häcki/Sebastian Stalder)

8. Weißrussland (Dzinara Alimbekava/Anton Smolski)

9. Ukraine (Vita Semerenko/Dmytro Pidrushnyi)

10. Schweden (Elisabeth Hoegberg/Torstein Stenersen)

Für die Biathleten geht es jetzt in eine kurze Pause. Der nächste Weltcup startet am 8. Januar in Oberhof.

Zehn Biathlon-Duos absolvieren das letzte Rennen des Jahres in Ruhpolding

Ruhpolding – Eigentlich hätte World Team Challenge auf Schalke stattfinden sollen, doch durch die Corona-Pandemie musste dieses Jahr anders gehandelt werden. Nun ist die Strecke in Ruhpolding präpariert worden, damit es stattfinden kann.

Biathlon auf Schalke ist eine lange Tradition und wird seit 2001 kurz vor dem Jahreswechsel ausgetragen. In diesem Jahr findet das Einladungsrennen aber nicht in der Fußball-Arena in Gelsenkirchen statt. So wird die World Team Challenge dieses Jahr in Ruhpolding ausgetragen.

Der Ruhpoldinger Bürgermeister Justus Pfeifer zeigte sich im Gespräch mit unserer Sportredaktion zufrieden, dass die WTC kurzfristig in die Chiemgau-Arena geholt wurde: »Ich bin froh, dass die Veranstaltung hier unter strengsten Hygienebedingungen stattfinden konnte.« Denn, so Pfeifer weiter: »Mit der World Team Challenge konnten wir wieder tolle Bilder aus Ruhpolding in die Welt senden.« 

Der Aufwand für die Durchführung der Veranstaltung – der Erfinder und Organisator der WTC ist übrigens Herbert Fritzenwenger, der Vorsitzende des SC Ruhpolding – war enorm. Die wenigen Personen, die überhaupt ins Stadion durften, mussten etwa einen negativen Corona-Test – dafür gab es extra eine Teststation an der Arena – vorlegen. In der Chiemgau-Arena, in der keine Zuschauer erlaubt waren, war für die Sportler wieder einmal alles perfekt vorbereitet und präpariert.

Zwei deutsche Duos am Start

Denise Herrmann mit Benedikt Doll und Franziska Preuß mit Simon Schempp sind als zwei starke Duos am Start und rechnen sich gute Chancen aus.  Zudem sind Paare aus Italien, Österreich, Russland, Tschechien, Schweden und der Ukraine mit dabei. Im Vorjahr hatte die Italiener Dorothea Wierer und Lukas Hofer, den Massenstart gewonnen, das Team ist auch dieses Jahr  wieder dabei. In der Verfolgung waren im letzten Jahr Marte Olsbu Röiseland und Vetle Sjåstad Christiansen aus Norwegen nicht zu schlagen. In diesem Jahr fehlt das Duo allerdings. 

Der Unterschied zum Weltcup

Anders als beim Weltcup werden hier zwei Halbzeiten gelaufen, bei dem die Damen den Auftakt mit dem Massestart-Rennen beginnen und dann an die Herren nach dem Schießen übergeben. Insgesamt wird bei den Damen vier und bei den Herren fünf Runden gelaufen. Nach einer Pause von 20 Minuten geht es in das Verfolgungsrennen.

Der Startschuss zum Massenstart-Rennen fällt um 18.15 Uhr. 

Das Verfolgungsrennen beginnt um 19.30 Uhr.

red

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