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In diesem Winter schon 250 Einsätze für die Bergwacht Reit im Winkl

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Bergretter
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Das Logo der Bergwacht Bayern auf einem Rucksack in den Bergen in Mittenwald. Foto: Frank Leonhardt/Archiv Foto: dpa

Reit im Winkl – Das Jahr 2018 war für die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl ein sehr arbeitsreiches Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung im Alpenvereinsheim gab Bereitschaftsleiter Peter Wlach bekannt, dass 375 Einsätze zu verzeichnen waren; das sind 61 mehr als im Vorjahr. 44-mal musste der Hubschrauber angefordert werden.


Lobend erwähnte der Bereitschaftsleiter, dass bei den Vorsorgediensten im Skigebiet Winklmoos-Steinplatte eine wertvolle Unterstützung von den Bergwachten aus Traunstein und Grassau kam. Auch schwierige Einsätze waren seinen Worten zufolge zu bewältigen. Als Beispiele nannte er einen schwerverletzten, in ein Bachbett gestürzten Skifahrer, einen Forstunfall in Blindau mit tödlichem Ausgang, einen Absturz auf der Winklmoosstraße und einen schwerverletzten Wanderer auf der Zwerchenbergalm.

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Im Sommer mussten Bergwanderer und Klettersteiggeher gerettet werden. Eine Zunahme war bei den Radunfällen zu verzeichnen. Die Betreuung von Veranstaltungen wurde übernommen, wie zum Beispiel die BR-Schneeschuhnacht, die Chiemgau-Team-Trophy, die Deutsche Langlauf-Meisterschaft und der Mountainman-Traillauf. Beim Ferienprogramm der Gemeinde wurde eine Klettersteigtour für Kinder am Hausbachfall unternommen.

Ausbilder Florian Brandl berichtete von einem umfangreichen Ausbildungsprogramm. Besonders nannte er eine Lawinenübung, eine Klettersteigausbildung, eine Gemeinschaftsübung mit der Bergrettung Kössen, eine Bergeübung an der Scheibelbergbahn, eine Ausbildung im Funkwesen und eine Sanitätspraxisausbildung mit Dr. Behr und seinem Team. Weiter berichtete er von einer Ausbildung in GPS mit Koordinatenangabe, die gerade in »Smartphonezeiten« immer wichtiger werde.

Bürgermeister Josef Heigenhauser bedankte sich bei der Bergwacht für ihren großen Einsatz das ganze Jahr über. Eine so aktive Bergwachtbereitschaft sei auch wichtig für den Tourismusort Reit im Winkl. Sein besonderes Lob an die Bergwachtler ging für ihren wertvollen Einsatz während des Katastrophenfalls wegen der starken Schneefälle in diesem Winter.

Bereitschaftsleiter Peter Wlach berichtete abschließend, dass in diesem Winter bis zum jetzigen Zeitpunkt im Skigebiet Winklmoos-Steinplatte schon wieder etwa 250 Einsätze zu verzeichnen sind. sh

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