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»Mehr kann man fast nicht bieten«

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Ein hochkarätiger »Verfolger«: Hinter dem offenen Ferrari P 330 folgt der Procar BMW M 1 von Motorsport Wagner. (Foto: FDL/Benje)

Der Ersatztermin erwies sich als Volltreffer: Hatten beim geplanten Termin der »Motorzone Seebruck« drei Wochen zuvor Regenfälle für eine nasse Strecke gesorgt, herrschten beim auf den Oktober verlegten Motorsport-Ereignis optimale Bedingungen.


So konnte die »Motorzone Seebruck« nach einem Testlauf im Vorjahr heuer erstmals richtig durchstarten. Rund 50 vorwiegend reinrassige Rennautos – darunter auch einige Oldtimer – sowie zwölf Motorräder waren am Start und sorgten für schnelle Fahrten und erstklassigen Motorenklang.

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»Ich war zum ersten Mal da und habe mir das privat angeschaut. Das ist wirklich ein Event mit viel Potenzial. Da waren sehr schöne Autos dabei, die Mischung war gut, und auch das Drumherum hat gepasst«, lobt auch Audi-Werksfahrer Christopher Haase. Der Kirchanschöringer, der schon zweimal die Gesamtwertung des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring gewonnen hat, genoss seine ungewohnte Rolle. »Das ist mal was anderes, so etwas als Zuschauer zu erleben. Und in Truchtlaching haben die nach der Spitzkehre richtig rausbeschleunigt«, freut sich der 29-Jährige.

Insgesamt waren auf dem Vier-Kilometer-Parcours in Truchtlaching, Luging und Stöffling Zuschauerpunkte eingerichtet. »Und da war überall viel los«, freut sich Organisator Wolfgang Fousek (Ruhpolding). Nach vorsichtigen Schätzungen sollen es im Tagesverlauf gut 2000 Zuschauer gewesen sein, die die rasanten Fahrten verfolgten. »Der Bustransfer hat gut geklappt, das haben die Leute sehr gut angenommen«, freut sich Fousek auch darüber, dass die Zuschauer diesen Service gut annahmen.

Guten Service boten auch die Helfer, vor allem der Burschenverein Truchtlaching. »Das sind alles junge Leute, die die Bewirtung in Luging und Truchtlaching übernommen und das gut gemacht haben«, lobt der Ruhpoldinger. Abgesichert wurde die Strecke von den erfahrenen Streckenposten des Salzburgrings aus dem Internationalen Streckensicherungsclub ISSC.

Und fast wie am Salzburgring sollten sich die Zuschauer ja auch fühlen. Für Rennsport-Stimmung sorgten bei den Autos unter anderem ein Lamborghini Aventador, ein Nascar von Eugen Seethaler (Salzburg), ein BMW M 1 Procar von Wagner Motorsport (Kolbermoor), ein de Tomaso Pantera, ein Audi S 1 Quattro, mehrere Ferraris, darunter ein offener P 330 sowie bei den Motorrädern eine Suzuki GSX-R 750 ccm von Anton Reichgruber aus Tacherting. Die Suzuki ist eine reine Rennmaschine ohne Straßenzulassung.

»Mehr kann man fast nicht bieten«, freut sich Veranstalter Wolfgang Fousek – und hofft trotzdem, bei der nächsten Auflage (9. und 10. September 2017) möglichst noch Verbesserungen zu schaffen. who