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Forsches Tempo mit Carmen-Cita

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Die für den RFV Rupertiwinkel startende Springreiterin Pia Schmidt hat beim Oktoberturnier der Pferdefreunde Perstenstein mit ihrer 11-jährigen Stute Carmen-Cita den Großen Preis von Pertenstein gewonnen. (Foto: Weißmüller)

Pia Schmidt vom RFV Rupertiwinkel hat beim Oktoberturnier in Pertenstein den Großen Preis von Pertenstein gewonnen. Die Amazone legte in der Siegerrunde des S-Springens mit ihrer 11-jährigen Stute Carmen-Cita ein forsches Tempo vor und verwies Sandra Jarczak vom RC Tattersall Nürnberg auf Jamaika und Dawid Pasek (RFV Marktl) auf Finally auf die Plätze.


Alle drei bewältigten den Stechparcours fehlerfrei. Die M-Dressur gewann Andrea Lewinsky (Brunntal/Riedhausen) auf Do Chico vor Alexandra Spohr (RVF Oberland) auf Don Heinrich und der Pertensteinerin Siglinde Pöschl auf Grand Marnier.

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Bei dem mit 13 000 Euro dotierten Reit- und Springturnier wurde auch das Finale des Chiemgau-Vereinscups 2015 mit der Mannschaft ausgetragen. Hier wurden die vier Amazonen des RuFV Altötting I ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich neben dem Cup den Ehrenpreis der Vereinigung der Reit- und Fahrvereine Chiemgau. Platz zwei belegte die Mannschaft der Pferdefreunde Englöhr vor dem RuFV Altötting II.

Für den Eggersmann Junior Cup – München Indoors in der Münchner Olympiahalle qualifizierten sich die Münchnerin Alaska Akbar und der Altöttinger Andreas Schrankl. Auf Platz drei verpasste Pia Maier von den Pferdefreunden Pertenstein die Qualifikation nur knapp.

Mit rund 500 Pferden und 300 Reitern war das dreitägige Turnier wieder gut besetzt. Bei den insgesamt 21 Prüfungen waren zum Teil über 40 Reiter am Start. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Reitern. »Mit dem Wetter hatten wir relativ Glück und vor allem an den letzten beiden Turniertagen sind auch viele Zuschauer gekommen«, sagte der Turnierleiter Sepp Maier der Sportredaktion des Traunsteiner Tagblatts. Auch die Pertensteiner Blech-Bläser hatten sich wieder auf dem Dach des Schlosses postiert und ließen das Turnier mit einer feierlichen Fanfare ausklingen.

Zum Bedauern der Organisatoren gab es auch zwei Unfälle durch Abwürfe. Bei einer Reiterin sei der Abwurf relativ glimpflich verlaufen, während sich ein Reiter eine schwerere Verletzung am Fuß zugezogen hatte und in das Krankenhaus eingeliefert werden musste. »Am nächsten Tag war er aber wieder beim Turnier – allerdings mit einer Schiene«, berichtet Maier. ga