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Die besten Schulklassen kommen aus Kienberg und Obing

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Während zwei Kinder damit beschäftigt waren, Wasser zu pumpen, zielte das dritte auf eine Löschwand – wie hier die Schüler der Grundschule Otting-Wonneberg. Weitere Bilder gibt es auf www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos im Internet. (Foto: FDL/Lamminger)

Traunstein – Die besten Schulklassen 2015 kommen aus Kienberg und Obing. Sie haben die sogenannte Safety-Tour, die vom Salzburger Zivilschutzverband und der Stadt Traunstein organisiert wurde, punktgleich gewonnen.


463 Buben und Mädchen aus den vierten Klassen von 15 Schulen im Landkreis Traunstein waren gestern in den Sportpark Empfing gekommen, um in Teamwettbewerben gegeneinander anzutreten. Dabei konnten sie ihr Sicherheitswissen testen und auch zeigen, wie geschickt sie sind. Im Vordergrund stand nicht nur der Wettkampfgedanke, sondern dass Selbstschutz und Sicherheit durch Spiel und Spaß bewusster und nachhaltiger erlernt und langzeitig behalten werden können.

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Angefeuert von ihren Klassenkameraden begann für die Buben und Mädchen dann ein spannender Wettkampf. In vier Disziplinen sollten so viele Punkte wie möglich geholt werden. Beim Löschwettbewerb ging es darum, mit einer Kübelspritze möglichst viel Wasser durch Löcher in einer Löschwand zu spritzen. Zwei Kinder mussten dafür mit voller Kraft pumpen, das dritte Kind zielte mit dem Schlauch auf die Löschwand, hinter der sich ein Messzylinder befand, der das Wasser auffing. War genug Wasser im Messzylinder, ging ein Blaulicht an und das Spiel war gewonnen.

Vorsichtig Rad fahren und Gefahrstoffe erkennen

Ihren »Kopf einschalten« mussten die Schüler bei einer Schnellraterunde. Viel Würfelglück, aber vor allem auch viel »Grips« waren notwendig, um die kniffligen Sicherheits-, Schätz- und Scherzfrage zu beantworten. Sportlich wurde es beim Radfahren-Notrufnummernspiel: Die Schüler sollten alle wichtigen Notrufnummern kennen und als Viertklässler auch schon sicher auf dem Fahrrad unterwegs sein. Mit einem Fahrrad, an dem ein Korb mit Ping-Pong-Bällen befestigt war, die nicht verloren gehen durften, mussten die Schüler einen Slalom-Parcours fahren und die richtigen Notrufnummern zu Anzeigetafeln bringen. Um Gefahrensymbole ging es beim Gefahrstoff-Würfelpuzzle, bei dem ein gesuchtes Gefahrstoffbild möglichst schnell richtig zusammengebaut werden muste.

Um die Wartezeit zwischen den einzelnen Spielerunden zu verkürzen, waren zahlreiche Rettungsorganisationen auf dem Gelände und erklärten den Kindern etwas über ihre Arbeit. Mitglieder des Ortsverbands Traunstein–Siegsdorf der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft zeigten den Schülern zum Beispiel an der Traun, wie man Personen aus fließenden Gewässern retten beziehungsweise bei Hochwasser bergen kann. Außerdem konnten sich die Schüler über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, des THW, der Polizei und der Kreisverkehrswacht informieren.

Große Freude herrschte am Ende bei der Siegerehrung bei allen Klassen, denn alle Schüler bekamen Teilnahmeurkunden und Pokale überreicht. Nachdem sich Kienberg und Obing den ersten Platz teilten, gab es keinen zweiten, sondern nur einen dritten Platz. Den sicherten sich die Buben und Mädchen der Grundschule Haslach.

Neben den Gewinnerklassen waren auch Schüler aus Engelsberg, Inzell, Otting-Wonneberg, Palling, Ruhpolding, Schnaitsee, Seeon, St. Georgen-Traunreut, Surberg, Vachendorf, Trostberg sowie von der Traunsteiner Ludwig-Thoma-Grundschule angetreten. j ar