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Foto: Wirthausroas Traunstein

Bayerische Musik in 14 Wirtshäusern: »Wirtshausroas« zieht die Massen an

Traunstein – Wenn fünf große Shuttle-Busse von Wirtshaus zu Wirtshaus pendeln, wenn Nachtschwärmer, Feierwütige und Freunde bayerischer Musik komplett in Tracht durch die Stadt pilgern, dann ist sie da: die »Wirtshausroas«. Nach zwei Jahren Pause fand die beliebte Veranstaltung am vergangenen Samstag, 9. April, wieder statt.


Lange waren viele Auflagen und Unsicherheiten ein Hindernis, einige Wirtshäuser und Locations nicht mehr bewirtet und Personal im Gastgewerbe in andere Branchen abgewandert. »Die Umsetzung 2022 war nicht einfach«, erzählt Veranstalter Günter Wimmer. Doch er und sein Team sind stolz auf das Konzept, das sie auf die Beine gestellt haben: »Traditionell und lässig, aber auch modern«, wie Wimmer es beschreibt. Bayerische Musik in all ihren Facetten konnte man vom Angerbauerhof (»Schwipserl Trio«) über den Sailer Keller (»Martal Musi« und »Guten A-Band«) bis zur Festung (»Heischneida«) genießen und feiern.

Dazwischen lagen zahlreiche weitere Stationen, die laut Veranstalter schon recht früh sehr gut besucht waren. Im Mostwirt spielte eine Wirtshausmusi, im Wiggerl die »Woiggabruchmusi«. Die Band »Sauerkirsch« rockte drei Stunden lang die Klosterkirche und im Hofbräuhaus Bräustüberl am Stadtplatz spielten die »Chiemgau Böhmischen« im Saal und die »Heid geht’s guad Musik« in der Gaststube. »D´jung Ottinger« musizierten sechs Stunden lang im Brauereiausschank Schnitzlbaumer, das Wochinger Brauhaus brachte Oberkrainersound mit den »Großstoana Buam«. Wer es alternativ mochte, konnte in der Wohnzimmerbar »Uferlos« hören.

»Nach diesem Erfolg planen wir für die nächste Ausgabe wieder mit sieben Bussen und siebenmal Live-»Busmusi« in den Shuttles«, berichtet Günter Wimmer. «Außerdem sollen noch mehr Wirtshäuser und Stationen die 'Wirtshausroas' bereichern.« Auch einige »Outdoor- Areas« soll es beim nächsten Mal geben.

fb/JuC

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