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Ein altes Gelübde wurde wieder eingelöst

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Auch die Jüngsten durften schon beim Georgiritt mitreiten.
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Die Paktisten des Ruhpoldinger Georgivereins.
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In der Festkutsche saßen der stellvertretende Landrat Josef Konhäuser (rechts vorne) und daneben Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler, gegenüber der Vorsitzende des Vinzenzivereins, Georg Bichler mit Frau.
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Der feierliche Gottesdienst mit Segnung der Pferde und Reiter fand vor der Kirche St. Valentin in Zell statt. Der teilnehmenden Reiter hatten so ein altes Gelübde erneut eingelöst. Der Ruhpoldinger Georgiritt findet immer am ersten Septemberwochenende statt.
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Festlich  geschmückt  waren  die  rund  180  Pferde, die in diesem Jahr beim  Zug  anlässlich  des  Ruhpoldinger  Georgiritts mitzogen. (Fotos: Giesen)

Ruhpolding – Das Wetter meinte es gut am ersten Sonntag im September, an dem auch heuer der traditionsreiche Ruhpoldinger Georgiritt mit kirchlicher Segnung der Pferde, Wagen und   seiner Halter stattfand.


Bei angenehmen Temperaturen kamen Hunderte von Besucher, darunter viele Touristen, Einheimische und Besucher aus den umliegenden Landkreisen zum sogenannten »Irgn-Ritt« in das für den Verkehr gesperrten Ortszentrum von Ruhpolding.

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Der seit Jahrhunderten aufrecht erhaltene Brauch geht auf ein Gelübde im 16. Jahrhundert zurück und wird vom Georgiverein Ruhpolding mit großem Aufwand jedes Jahr im Sinne der alten Tradition ausgerichtet.

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Die Paktisten des Ruhpoldinger Georgivereins.

Glockengeläut und Böllerschüsse in aller Frühe leiteten den alten, religiösen Brauch ein. Auf der Hauptstraße sammelten sich die die rund 180 festlich geschmückten Pferde, Kutschen, Reiter und die teilnehmenden Vereine. Mehr als zehn geschmückte Festwagen begleiteten den Kirchenzug, auf dem auch die geschnitzte Figur des Heiligen Georg mitgeführt wird, Ruhpoldings Schutzpatron und der Namensgeber der Pfarrkirche. Begleitet von den Klängen der beiden Trachtenkapellen, die der Miesenbacher am Zuganfang, die der Rauschberger-Zell am Ende, bewegte sich der Festzug langsam durch den Ort zur Kirche St. Valentin. Den vielen Zuschauern, die die Straßen säumten, bot sich ein farbenprächtiges Bild.

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Der feierliche Gottesdienst mit Segnung der Pferde und Reiter fand vor der Kirche St. Valentin in Zell statt. Der teilnehmenden Reiter hatten so ein altes Gelübde erneut eingelöst. Der Ruhpoldinger Georgiritt findet immer am ersten Septemberwochenende statt.

In St. Valentin im Ortsteil Zell hielt Pfarrer Otto Stangl mit seinen geistlichen Helfern den feierlichen Gottesdienst unter den alten Linden vor der Kirche. Danach zogen alle Pferde und ihre Halter am Altar vorbei und empfingen den Segen. Danach ging es wieder zurück in den Ort, sodass die Besucher alle Teilnehmer noch einmal bewundern konnten.

Nach dem Ritt fand der inzwischen ebenfalls traditionelle Georgitag statt. Organisiert vom Tourismus- und Wirtschaftsverband Ruhpolding, waren im verkehrsfreien Ortszentrum fast alle Geschäfte geöffnet. Dazu gab es unzählige Attraktionen, die zum Bummeln, Schlemmen und Vergnügen einluden.

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Festlich  geschmückt  waren  die  rund  180  Pferde, die in diesem Jahr beim  Zug  anlässlich  des  Ruhpoldinger  Georgiritts mitzogen. (Fotos: Giesen)

Nahezu an jeder Ecke im Ort war Live-Musik zu hören, besondere Verkaufsstände mit Spezialitäten, eine Oldtimer-Ausstellung mit Rundfahrten durchs Dorf, Kutschfahrten für Kinder  mit Mini-Shetland Ponys, eine Kunsthandwerksausstellung mit Schwemmholz, dazu gaben Alphornbläser, Goaßlschnalzer und die Ruhpoldinger Trachtengruppen viele Einlagen. Für Ross, Reiter und Besucher war es ein gelungener Tag. gi