weather-image
20°

Weiter mit Andreas Pollak

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Franz Neuhauser (rechts) und Albert Hauser wurden bei der Jahreshauptversammlung des Burschenvereins Matzing-Traunwalchen im Gasthaus Springer für 60- beziehungsweise 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. (Foto: Rasch)

Traunreut – Veränderungen gibt es in der Vorstandschaft des Burschenvereins Matzing-Traunwalchen: Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Springer wurde Vorsitzender Andreas Pollak im Amt bestätigt, zum neuen Zweiten Vorsitzenden wurde Konstantin Maier gewählt.


Schriftführer ist wie bisher Maxi Helminger; Zweiter Schriftführer Thomas Thaler. Die Kasse verwaltet Dominik Krojer unterstützt von Konrad Schneider (Zweiter Kassier). Fähnriche sind Herbert Schroll und Martin Strohmayer und als Beisitzer fungieren Johann Jobst, Johannes Jobst, Michael Schuhbeck, Andreas Billinger, Florian Scheck und Martin Danner.

Anzeige

Mit dieser Mannschaft wird der 427 Mitglieder starke Verein mit einigen Veränderungen ins neue Jahr starten. Als erste Neuerung wurde die Jahreshauptversammlung mit der Christbaumversteigerung, die jahrzehntelang am Stephanitag, 25. Dezember, veranstaltet wurde, zusammengelegt. Die Premiere ist gelungen: Unter dem Auktionator Frank Janetzky gingen vor allem die Brotzeiten weg wie die warmen Semmeln. Außerdem gab es bei einer Verlosung ein lebendiges »Glückschwein« zu gewinnen. Das Los fiel auf den Trachtenverein Traunwalchen.

Hoffen auf besseres Wetter

Nach Angaben von Andreas Pollak haben sich die Burschen auch darauf verständigt, das traditionelle Dorffest vom August in den Juni vorzuverlegen. Mit diesem neuen Termin erhoffen sie sich ein beständigeres Wetter. Im vergangenen Jahr hatte das Wetter der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht, was sich auch in der Kasse ausgewirkt hat. Das Defizit konnte nach Angaben von Konrad Schneider jedoch durch den gelungenen Faschingszug mit über 36 Gruppen aus dem ganzen Landkreis wieder aufgefangen werden.

Gut entwickelt hat sich auch die Nikolaus-Besuchs-Aktion. Im vergangenen Jahr schwärmten mehrere Nikolos aus und besuchten insgesamt 40 Familien. Der Erlös dieser Aktion soll einer sozialen Einrichtung gespendet werden. Welche Einrichtung davon profitieren wird, steht noch nicht fest. »Wir sind noch auf der Suche«, sagte der Vorsitzende. Um die Vereinskasse aufzubessern, hat der Verein auch eine sogenannte »Fünf-Stunden-Aktion« ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion sind jeweils fünf Mitglieder am Start und leisten insgesamt 25 unentgeltliche Arbeitsstunden, die in Form von Gutscheinen bei der Christbaumversteigerung ersteigert werden können. Je nach Höhe des Gutscheins richten sich dann die zu leistenden Arbeitsstunden, die im letzten Jahr etwa beim Bau eines Gartenzauns und einer Gerätehütte eingelöst wurden.

Langjährige Mitglieder mit Urkunden geehrt

In der gut besuchten Versammlung wurden auch einige langjährige Mitglieder mit einer Urkunde geehrt. Seit 60 Jahren hält Franz Neuhauser dem Verein die Treue und seit 50 Jahren Albert Hauser, Heinz Hilpert und Peter Zunhammer. 40 Jahre dabei sind Gerhard Niedl, Heinrich Koch, Josef Grätz und Josef Schroll. Hort Jackel wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Eine hohe Auszeichnung für 30 Jahre Ehrenvorstand sollte Johann Jobst sen. vom Gauvorsitzenden Georg Daxenberger erhalten. Jobst, der am heutigen Freitag seinen 85. Geburtstag feiert, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Die Gauehrennadel in Gold und ein Geschenkkorb werden ihm von den Vereinsvertretern nachgereicht. Johann Jobst war 33 Jahre in der Vorstandschaft des Burschenvereins, der sich um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen braucht. Sieben junge Burschen sind dem Verein neu beigetreten. Es sind dies Markus Jobst, Dominik Alversammer, Christoph Scheck, Martin Hundsberger, Markus Lieb, Stefan Fischer und Florian Schillmaier.

Lobend über die Arbeit des Vereins äußerten sich der Gauvorstand und Traunreuts Zweiter Bürgermeister Hans Peter Dangschat. Die Stadtgemeinde könne sich glücklich schätzen, Vereine wie den Burschenverein in ihren Reihen zu haben, der sich grandios in die Dorfgemeinde einbringe, so Dangschat. Gauvorstand Daxenberger sprach von einem rührigen Verein. ga