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2014 soll es wieder ein Seeräuberspiel geben

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Unterwössen. Voraussichtlich am 1. März 2014 wird es in Unterwössen wieder ein Seeräuberspiel geben. Das kündigte der neue Vorstand des Vereins »Traditionelles Seeräuberspiel Wössen«, Michael Frank, bei der Jahreshauptversammlung im Gebirgsschützenheim an. »Es ist unglaublich viel Arbeit, aber ich freue mich richtig, dass es losgeht und dass ein Spiel in Aussicht ist«, meinte Frank. »Unser Verein ist für Unterwössen da und soll alle Unterwössner zusammenbringen. Das Seeräuberfest soll ein Fest für unser Dorf werden«, gab er die Richtung vor.


Damit geht jetzt ein Ruck durch den Verein, der in den Jahren zwischen den Seeräuberspielen – das letzte gab es 2006 – ein eher ruhiges Dasein führt. Die Vorstandschaft sucht einen Zweiten Vorstand zur Entlastung von Michael Frank. Außerdem wird ein Zeugwart gesucht, der sich um die teils sehr wertvollen Kostüme kümmert. Hilde Dufter hilft in diesem Bereich auch weiterhin, sie soll aber entlastet werden. Die Gruppe der Chinesen benötigt einen neuen Sprecher. Mit der Gründung eines Festausschusses aus den Vertretern der Vereine, die sich am Seeräuberfest beteiligen werden, den eigenen Gruppensprechern und Vertretern des Vorstandes wird der Festausschuss gebildet und in die Planungsphase eingetreten.

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Passend fiel das Grußwort der Gemeinde von Anton Greimel aus. Als Gemeinderatältester übermittelte er mit wenigen Worten die Freude der Gemeinde, dass ein neues Seeräuberspiel in Sicht ist.

Generalprobe beim Ritterfest in Oberwössen

Der Seeräuberverein hat eine Einladung bekommen, sich am historischen Umzug des Rettenburger Ritterfestes in Oberwössen am 3. August zu beteiligen. Das gäbe den Seeräubern die Möglichkeit zu einer Art Generalprobe für das eigene Fest, meinte Frank. In dieser Absicht bestärkte Martin Bachmann den Vorstand. Er und nachfolgende Redner sprachen sich nachdrücklich dafür aus, sich am Ritterfest zu beteiligen. Dass am 3. August auch das Fischerfest des Unterwössner Fischervereins stattfinde, störe nicht, meinte Vorstand Frank, immerhin selbst im Fischerverein engagiert. Schon beim letzten Ritterfest hätten sich genau diese Termine überschnitten.

Noch ruhig verlaufen war das vergangene Jahr, auf das Frank in seinem Jahresbericht zurückblickte. Besonderheit war lediglich, dass der Seeräuberverein die rund 60 bis 70 Quadratmeter große Bühne aus dem Jubiläumsfest der Musikkapelle übernommen hat. Für den Transport der Bühne haben die Seeräuber zugleich einen Gummiwagen angeschafft. Jetzt suchen sie dafür einen Unterstand. Die Seeräuber möchten bei Bedarf auch anderen Vereinen die Bühne zur Verfügung stellen.

Von diesen Investitionen abgesehen wusste Kassenwart Peter Aberger nichts Besonderes zu berichten. In Vertretung der Kassenprüfer Bürgermeister Hans Haslreiter und Michael Heser verlas Anton Greimel das Ergebnis ihres Berichtes. Weder für das Kassenjahr 2011 noch für 2012 ergaben sich Beanstandungen. Auf Greimels Antrag erteilten die Mitglieder dem Vorstand einstimmig die Entlastung.

Schon nach einer halben Stunde war die Versammlung vorbei. Zukünftig werden die Seeräuber aber gewiss deutlich länger tagen, schließlich gilt es, die kommenden Herausforderungen zu schultern. lukk

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