Sanierung von Stadtpfarrkirche geht zu Ende

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Wie geplant beenden die Erzdiözese München-Freising und die Kirchenstiftung St. Oswald die Sanierung der Stadtpfarrkirche vor Weihnachten. (Foto: Pültz)

Traunstein – Die Sanierung der Stadtpfarrkirche St. Oswald geht wie geplant vor Weihnachten zu Ende. Den Abschluss der Arbeiten bildet die feierliche Wiedereröffnung mit Altarweihe durch Erzbischof Reinhard Kardinal Marx am Sonntag, 13. Dezember, im Gotteshaus auf dem Stadtplatz.


Die Erzdiözese München-Freising sowie die Kirchenstiftung St. Oswald haben die Baustelle im August 2018 eröffnet. Nach mehr als zwei Jahren gehen sie nun in den Endspurt. »Ich freue mich, dass die Pfarrei St. Oswald wieder eine Heimat bekommt«, sagt Stadtpfarrer Georg Lindl im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Zu Ende gehe die Diaspora.

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Die Erleichterung ist zu spüren – und zu hören. Lindl sieht das kirchliche Leben in der Stadt zurzeit stark beeinträchtigt. Und er verweist in diesem Zusammenhang nicht nur darauf, dass die Gläubigen zu keinem Gottesdienst in St. Oswald zusammenkommen können. Auch und vor allem das Corona-Virus bringe deutliche Einschränkungen.

»Wir sind dank der Tüchtigkeit und Disziplin vieler Menschen bei den Bauar-beiten im Zeit- und Budgetplan«, sagt der Pfarrer. Wie vorgesehen erfolge der Abschluss der Bauarbeiten vor dem Weihnachtsfest. Und wie erwartet betragen die Gesamtkosten nach Angaben von Lindl knapp acht Millionen Euro.

»Der Stuck im Innenraum erstrahlt in neuem Glanz«, erläutert er den Stand der Dinge auf der Baustelle. Die Bilder und Altäre sind seinen Angaben zufolge überarbeitet und zeigen wieder ihre früheren leuchtenden Farben.

Auch technisch sei die Kirche von Grund auf überholt. Zum Beispiel sorge künftig eine moderne Wandheizung dafür, dass die Kirche ein angenehmes Raumklima hat und ihre hellen Farben noch lange behält.

Den Abschluss der Sanierungsmaßnahmen bildet laut Lindl die Neugestaltung des Altarraums. In diesen Tagen werde der Künstler Nikolaus Gerhart, ein Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den neuen Altar, Ambo und Taufstein in der Kirche installieren.

Alles in allem freut sich der Pfarrer, dass das Konzept aufgehe: dass der Kirchenraum mit dem Abschluss der Arbeiten dann von vorne bis hinten einheitlich durchgestaltet sein werde. Ein roter Faden werde dann sichtbar sein – und verschwunden sei dann das »zusammengestückelte Ambiente«, das über Jahrzehnte und Jahrhunderte einst gewachsen sei.

Die feierliche Wiedereröffnung mit Altarweihe durch Kardinal Marx ist am Sonntag, 13. Dezember, um 10 Uhr. Unter Corona-Bedingungen können nur wenige Personen in St. Oswald persönlich am Gottesdienst teilnehmen. Damit möglichst viele Pfarrangehörige und Interessierte dennoch mitfeiern können, wird der Festgottesdienst mit einem Livestream direkt übertragen. Die Anmeldung zur persönlichen Teilnahme am Eröffnungsgottesdienst ist möglich am Dienstag, 10. November, von 9 bis 13 Uhr im Pfarrbüro St. Oswald, ausschließlich telefonisch unter der Nummer 0861/90 94 90 20.

Nach der Altarweihe um 10 Uhr folgt am 13. Dezember am Abend um 19 Uhr eine feierliche Vesper. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. pü

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