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»Träume und Alpträume einer Kriegsbraut«

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Vor dem Elternhaus von Mathilde Morris in Taching übergab Verleger Dr. Hans Mayer (von rechts) die ersten Exemplare des Buches an Schwager Lorenz und Schwester Elfriede Helminger, Bruder Sepp und Schwägerin Rosi Mayer sowie Übersetzer Heiner Stachelscheid.

Taching am See. Es war kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, als die 1927 geborene Mathilde Mayer sich in einen amerikanischen Soldaten verliebte. Die Tochter des Tachinger Wegmachers wurde schwanger und ging mit Kind und Mann in die USA. Doch statt des großen Glücks findet sie sich in einer Holzhütte auf der Prärie wieder, in einer kargen Welt, geprägt von Armut und Gewalt.


Im Alter von 70 Jahren blickte sie zurück und schrieb ihre Geschichte für ihre Enkelkinder auf. Unter dem Titel »Träume und Alpträume einer Kriegsbraut« ist eine spannende Autobiografie mit 408 Seiten und zahlreichen Abbildungen entstanden. Das Buch erschien zuerst in englischer Sprache und wurde nun vom Tachinger Heiner Stachelscheid übersetzt. Das Erscheinen der deutschen Ausgabe erlebte Mathilde Morris aber nicht mehr, denn sie starb heuer im Februar. Allerdings hatte sie noch vor ihrem Tod ein Drittel der deutschen Ausgabe Korrektur gelesen.

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Vor dem Elternhaus von Mathilde in Taching übergab nun Verleger Dr. Hans Mayer die ersten Exemplare des Buches an Bruder Sepp, Schwester Elfriede und Heiner Stachelscheid. Bei Letzterem kann das Buch so wie in allen Buchhandlungen erworben werden.