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Foto: pixabay Symbolbild

Bundesstraße 306 vom 20. Juni bis 29. Juli in einzelnen Abschnitten gesperrt

Siegsdorf – Das Staatliche Bauamt Traunstein saniert die Bundesstraße 306 im Bereich zwischen der Autobahn und Heutau/Frauenstätt. Baudirektor Peter Maltan hat dem Traunsteiner Tagblatt mitgeteilt, dass in der Zeit vom 20. Juni bis 29. Juli abschnittsweise eine Vollsperrung erforderlich sei. Die Maßnahme wird laut Maltan voraussichtlich circa 2,1 Millionen Euro kosten.


Aufgrund der vorhandenen Straßenschäden insbesondere in Form von Rissen, Spurrinnen und Verdrückungen erneuert das Staatliche Bauamt Traunstein den Asphalt. Die Fahrbahnsanierung erfolgt auf einer Länge von rund fünf Kilometern. Zur Aufrechterhaltung des Anliegerverkehrs wird die Strecke laut Baudirektor Maltan in zwei Sanierungsabschnitte eingeteilt.

Die Fahrbahnsanierung in der Bauphase 1 erstreckt sich auf den Abschnitt von der Autobahn bis zum Kreisverkehr im Zeitraum zwischen dem 20. Juni bis voraussichtlich zum 8. Juli. Die Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf wird vom 20. bis zum 29. Juni für den Verkehr gesperrt.

Die Umleitung erfolgt von Traunstein über die Südspange zum Kreisverkehr Haslach, weiter über die Staatsstraße 2105 nach Siegsdorf zum Autobahnanschluss Siegsdorf-West, über die Kreisstraße TS5, die Hauptstraße und die Ruhpoldinger Straße durch Siegsdorf zur Staatsstraße 2098 und von dort zum Kreisverkehr mit der Bundesstraße 306. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtrichtung München werden in dieser Zeit gebeten, möglichst über die Südspange und den Kreisverkehr Haslach bis zum Kreisverkehr Axdorf zu fahren und von dort die Strecke über die St2095 und Vachendorf zum Autobahnanschluss Bergen zu nutzen.

Verkehrsteilnehmern, die von der Autobahn 8 mit Zielrichtung Traunstein unterwegs sind empfiehlt das Bauamt, bereits die Anschlussstelle Grabenstätt beziehungsweise die Anschlussstelle Bergen zu nutzen. Den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern aus Ruhpolding und Inzell mit Zielrichtung Salzburg können ab Molberting die Kreisstraße TS5 bis zur Anschlussstelle Neukirchen als Umleitungsstrecke nutzen.

Die Erreichbarkeit des Ortsteils Wernleiten und des Parkplatzes »Traun Mündung« aus Richtung Norden ist weiterhin über die B306 möglich. Der Ortsteil »Buchenwald« der Gemeinde Siegsdorf ist in dieser Zeit uneingeschränkt über die Reichenhaller Straße erreichbar.

Voraussichtlich ab 29. Juni ist die Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf über die B 306 aus Richtung Norden wieder für alle Fahrbeziehung im Zuge der A8 befahrbar. An der Anschlussstelle Siegsdorf-West/ St 2105 wird während der Bauarbeiten im Zuge der B306 für einen sicheren Verkehrsablauf eine provisorische Ampelanlage installiert.

Stauungen sind nicht auszuschließen

»Gerade zu den Hauptverkehrszeiten können Rückstauungen an der Ampel nicht ausgeschlossen werden«, sagt Maltan. »Wir bitten die Verkehrsteilnehmer hier um erhöhte Vorsicht.«

Im gesamten Abschnitt erfolgt eine zweischichtige Asphalterneuerung. Der bestehende Asphalt wird um zwölf Zentimeter abgefräst. Eine neue Trag- und Deckschicht mit insgesamt zwölf Zentimetern Stärke wird aufgebracht.

Die Fahrbahnsanierung in der Bauphase 2 erstreckt sich vom Kreisverkehr B306 bis Heutau und Frauenstätt. Die Bauarbeiten in diesem Abschnitt erstrecken sich voraussichtlich über den Zeitraum vom 9. bis 29. Juli. Die Umleitung erfolgt von Traunstein am Kreisverkehr in Siegsdorf über die St2098 in Richtung Ruhpolding und von dort weiter über die B305 nach Inzell und umgekehrt.

Die Asphaltierungsarbeiten in der Bauphase 2 werden so eingeplant, dass die Erreichbarkeit des Ortsteils Molberting immer über eine der beiden Anschlüsse gewährleistet ist. Für die direkten Anlieger der B306 innerhalb der Baustrecke besteht in dieser Zeit eine eingeschränkte beziehungsweise für den Zeitraum der Asphaltierungsarbeiten keine Zufahrtsmöglichkeit. Über die zuständige Baufirma findet mit den betroffenen Anliegern vor Ort eine enge Abstimmung bezüglich des Bauablaufe, der Sperrungen und der Zufahrtsmöglichkeiten statt.

Im gesamten Abschnitt erfolgt eine zweischichtige Asphalterneuerung mit Verstärkung des Oberbaus. Die bestehende Asphalt wird um vier Zentimeter abgefräst. Eine neue Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht mit insgesamt zwölf Zentimetern Stärke wird aufgebracht.

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