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Feuerwehr Seebruck hat einen neuen Vorsitzenden

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Der scheidende Vorsitzende Franz Heistracher (Zweiter von rechts) und Schriftführer Michael Gissibl (Zweiter von links) wurden vom neuen Vorsitzenden Hans Mayer (Mitte) sowie den Kommandanten Martin Niedermaier (links) und Martin Pfeifer verabschiedet.

Seeon-Seebruck – Die Feuerwehr Seebruck hat einen neuen Vorsitzenden. Franz Heistracher beendete aus persönlichen Gründen seine zwölfjährige Amtszeit. Im folgt der bisherige Vize Hans Mayer. Diesem zur Seite steht künftig Markus Schönlinner als Stellvertreter. Michael Gissibl legte das Amt des Schriftführers nieder, das nun Hans Regnauer übernimmt. Alle anderen Posten bleiben wie bisher besetzt.


Heistracher blickte auf die Feuerwehrfeste in Kammer und Waging zurück. Außerdem war man auf zwei Hochzeiten von Feuerwehrkameraden eingeladen. Zum weiteren straffen Programm gehörten Versammlungen der Nachbarwehren, runde Geburtstage und das Wattturnier der AH-Fußballer. Der alljährliche Höhepunkt, das Sommernachtsfest, fand wieder am Dampfersteg statt. Zum dritten Mal beteiligte sich die Wehr außerdem mit einem Stand bei der »Kulinarischen Weihnacht«.

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Heuer sollen die Feuerwehrfeste in Übersee, Grabenstätt und bei der Nachbarwehr in Gollenhausen/Gstadt besucht werden. Mit Unterstützung der Gemeinde ist die Feuerwehr federführend beim »Rama Dama«, das am 30. März stattfinden wird. Das Sommernachtsfest ist für den 6.  Juli geplant. Für den 22.  September ist ein Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus angekündigt.

Kassier Peter Stocker berichtete von einem starken Zuwachs in der Kasse. Mitverantwortlich dafür war eine Geldspende des verstorbenen Mitglieds Josef »Fiffi« Mayer.

Kommandant Martin Niedermaier kann auf 52 Aktive und elf Jugendliche bauen. Er berichtete von zahlreichen Übungen, die vom normalen Übungsplan über die Atemschutzstrecke in Trostberg bis hin zum Leistungsabzeichen Wasser reichten. Insgesamt waren es 59 Übungen mit 1350 Stunden. 19 Lehrgänge auf Landkreisebene gehörten ebenfalls zur Ausbildung im vergangenen Jahr. Darüber hinaus waren 31 Einsätze mit einem Gesamtaufkommen von 420 Stunden zu verzeichnen. Niedermaier sprach von sieben Einsätzen im abwehrenden Brandschutz, 20-mal brauchte man die technische Hilfeleistung, zwei Sicherheitswachen und zwei »Sonstige« waren zu verzeichnen.

Die Jugendarbeit liegt in den Händen von Damian Heistracher, der mit seinen Helfern Marcel Streit, Philipp Kaltner und Hans Heistracher zehn Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren betreut. Ein Werbetag brachte wieder drei Neuzugänge. Mit 17 Übungen im 14-tägigen Rhythmus wurde das Jahr bestritten. Zusätzlich fanden ein Workshop in Obing, der Jugendfeuerwehrtag und ein Wissenstest in Trostberg statt. Ein Ausflug führte zum Rafting nach Schleching. Mit den Nachbarwehren soll heuer ein Jugendleistungsabzeichen durchgeführt werden.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Helmut Galneder ist 50 Jahre beim Verein, Anton Größ und Lorenz Daxenberger können auf stolze 60 Jahre zurückblicken. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden kürzlich in Traunstein und nun bei der Jahreshauptversammlung Hans und Franz Regnauer sowie Josef Heistracher geehrt.

Bürgermeister Bernd Ruth stellte die Leistung der Feuerwehr in seiner kurzen Rede heraus: »Da spielen wir im Landkreis ganz oben mit.« Er sprach nochmals den »Rama-Dama-Tag« an: »Ich habe mich geschämt, als ich mir neulich im Wald ein Bild machte und nun sollen die Ehrenamtlichen den Müll wegräumen?« Hier sagte er die Unterstützung der Gemeinde zu. Er freut sich über den geplanten Tag der offenen Tür: »Ich denke, den sollte man mal probieren.« Ruth lobte auch das Zusammenspiel der drei Wehren in der Gemeinde. Dem Lob schloss sich auch Diakon Georg Oberloher an.

Der scheidende Kreisbrandinspektor Christian Schnebinger – sein Dienst endet am 31. März – berichtete über einige Neuigkeiten in Sachen Digitalfunk, einem Jugendwerbetag in ganz Bayern sowie dem Blaulichttag in Schnaitsee. Auch den Winter samt Schneechaos ließ er nochmals Revue passieren. Insgesamt waren 10 500 Helfer im Einsatz.

In seiner Schlusslaudatio blickte Franz Heistracher auf seine zwölf Jahre zurück und kam zu dem Fazit: »Wir sind schon ein cooler Haufen.« Der neue Vorsitzende Hans Mayer lobte das Herzblut seines Vorgängers, »das er über Jahre in die Feuerwehr gesteckt hat«. td