weather-image

Ehemalige Jugendherberge wird abgerissen

Bergen. Die ehemalige Jugendherberge in Bergen wird noch heuer abgerissen. Dafür sprach sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag aus. Auf dem Grund soll das neue Rathaus gebaut werden.

Bürgermeister Bernd Gietl betonte, dass eine Sanierung der seit Jahren leer stehenden Jugendherberge wirtschaftlich nicht vertretbar sei, da etliche Millionen Euro dafür aufgebracht werden müssten.

Anzeige

Hans Rolle berichtete über das Geschäftsjahr 2011/2012 der Hochfelln-Seilbahn. Es sei das beste Ergebnis seit dem Jahr 1993, denn Einnahmen und Ausgaben hätten sich die Waage gehalten. Die Gemeinde Bergen müsse heuer keine Ausgleichszahlungen leisten. Als Grund nannte Steuerberater Rolle den Sommer 2011. »Er brachte, auch bedingt durch das sehr gute Wetter, einen gewaltigen Umsatzzuwachs.«

Bürgermeister Gietl ergänzte, dass die Jubiläen »125 Jahre Hochfellnkreuz« und »40 Jahre Hochfelln-Seilbahn« zu einem Massenansturm geführt hätten. Außerdem habe die Touristenkarte im Verbund mit anderen Kommunen zu den positiven Umsatzzahlen beigetragen.

Über positive Zahlen konnte auch Kämmerer Thomas Schlosser in seinem Finanzbericht des ersten Halbjahres 2012 berichten. Nach seinen Worten lassen die bisherigen Summen erwarten, dass die Haushaltsansätze 2012 erreicht und zum Teil überschritten werden. So betrug der Ansatz 2012 für die Gewerbesteuer eine Million Euro und weist derzeit 1,117 Millionen Euro aus. 2011 war der Ansatz 800 000 Euro, zum Jahresende 1,080 Millionen Euro. Der Kämmerer bezeichnete die finanzielle Lage seiner Gemeinde als grundsolide. Der Bau des neuen Rathauses und die Sanierung der Kläranlage seien gesichert.

Außerdem wurden im Gemeinderat einige Bauanträge behandelt: Zugestimmt wurde der Erweiterung des bestehenden Einfamilienhauses am Frühlingsweg 8. Sein Einverständnis erteilte das Gremium auch der Erneuerung und Erhöhung des Dachstuhles am bestehenden Gebäude am Schellenbergweg 19.

Die Zustimmung des Gemeinderats gab es auch für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage als Ersatzbau für das bestehende Wohnhaus in Hilzing 5. Am Schellenberg 1 darf das bestehende Back- und Waschhäuschen abgerissen und neu aufgebaut werden. OH