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1,4 Millionen Euro ergaunert

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Unerlaubte Einreise: Zwei Männer aus dem Jemen angezeigt
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Foto: Bundespolizei

Unterwössen – Ein Coup ist der Grassauer Polizei zusammen mit Zivilfahndern des Operativen Ergänzungsdiensts Traunstein, der Pidinger Grenzpolizei und der Frankfurter Kripo gelungen: Sie konnten am Donnerstagnachmittag einen mit Haftbefehl gesuchten Millionenbetrüger in Unterwössen festnehmen.


Der Polizeiinspektion in Grassau wurde am Donnerstag bekannt, dass sich ein mit Haftbefehl gesuchter vermeintlicher Millionenbetrüger aus Frankfurt am Main im Bereich Unterwössen aufhalten soll. Polizeibeamte der Kriminaldirektion Frankfurt a. Main suchten den gebürtigen Leverkusener seit Ende April 2019 mit Haftbefehl des Amtsgerichtes Frankfurt. Dem 53-jährigen Mann werden zahlreiche, gewerbsmäßige Betrügereien im großen Stil vorgeworfen. Er soll sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine bis dato nachweisbare Geldsumme in Höhe von 1,4 Millionen Euro ergaunert haben.

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In Hessen konnte der Gesuchte nicht ermittelt und festgenommen werden. Es wurde zwischenzeitlich angenommen, dass sich der Mann in die Schweiz absetzen will.

Schlagartig ergaben sich am Donnerstag in Frankfurt schlagartig konkrete Hinweise, dass sich der gesuchte Leverkusener im Bereich Unterwössen aufhalten könnte. Die Frankfurter Kriminalbeamten informierten sofort die Polizei in Grassau.

In enger Zusammenarbeit mit den Kriminalbeamten in Frankfurt übernahmen nun Beamte der Zivilen Einsatzgruppe der OED Traunstein die ersten Fahndungsmaßnahmen nach dem 53-Jährigen und konnten seinen Aufenthaltsort in Unterwössen definitiv in Erfahrung bringen.

Mit Unterstützung von Polizeikräften der Polizeiinspektion Grassau und der Grenzpolizei Piding erfolgte kurze Zeit später die widerstandlose Festnahme des Gesuchten durch die Beamten der Zivilen Einsatzgruppe.

Noch am Freitag wurde der Festgenommene dem Ermittlungsrichter in Traunstein vorgeführt. Eine Überstellung an die Behörden in Frankfurt erfolgt in den nächsten Tagen. fb