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Der Traunreuter »Direktbus« wird am Montag vorgestellt. (Bild: Firma Hogger)

Auch Traunreut erhält einen Rufbus

Traunreut – Auch die Stadt Traunreut erhält ab1. August – ähnlich wie schon die Große Kreisstadt Traunstein – einen Rufbus. Wie die Stadt in einer Pressemeldung ankündigt, wird das System, das in Traunreut »Direktbus« heißt, am Montag ab 19 Uhr vor dem k1 der Öffentlichkeit vorgestellt.


Ende Mai unterzeichnete Bürgermeister Hans-Peter Dangschat der Meldung nach mit dem Busunternehmen Hogger den Vertrag für das neue Rufbussystem. Ziel sei es, sowohl die Kernstadt als auch die Ortsteile mit einem modernen, umweltbewussten und flexiblen öffentlichen Verkehrskonzept für alle Alters- und Zielgruppen erreichbarer zu machen, heißt es.

»Mobilität ist schon jetzt ein sehr wichtiges Thema. In Zukunft muss diese umwelt-freundlich, flexibel und modern gestaltet sein. Nicht die mitfahrenden Personen dürfen sich ausschließlich nach den vorgegebenen Zeiten des öffentlichen Nahverkehrs richten, sondern dieser soll sich künftig an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientieren«, so Dangschat. Das Projekt werde er interessierten Bürgern am kommenden Montag persönlich vorstellen. Dabei würden alle Details erklärt und auch der neue E-Bus für Traunreut vorgestellt.

Bis 1. August würden in und um Traunreut 47 Haltestellen für den »Direktbus« eingerichtet. Der Bus fährt von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 20 Uhr. Der zentrale Standort ist der Bahnhof Traunreut. Mit einer Vorlaufzeit von mindestens 30 Minuten kann der Busservice telefonisch bestellt werden. »Sie rufen uns an – wir holen Sie ab!« lautet das Motto der neuen Verkehrsanbindung.

Selbstverständlich sei der Bus barrierefrei und die Mitnahme von Gepäck oder Kinderwagen nach Anmeldung möglich, so die Stadt weiter. Mit einem einfachen Preissystem von 2 Euro für den Normaltarif und 1 Euro für den Ermäßigtentarif seien die Fahrten auch sehr kostengünstig. Das Deutschlandticket werde an-gerechnet. Ab 1. August sind auf der Internetseite des »Direktbusses« Traunreut alle Informationen abrufbar. Für Menschen ohne Internet gibt es auch ein Faltblatt, das bereits versandt wurde und in den städtischen Einrichtungen ausliegt, wie Pressesprecherin Iris Stroh auf Nachfrage bestätigte. fb

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