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Grenzbrücke in Tittmoning wird für alle Lkws über 7,5 Tonnen gesperrt

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Foto: Symbolbild (Unsplash)

Tittmoning – Als Reaktion auf die bestehenden Lkw-Sperren im Land Salzburg wird das Landratsamt Traunstein die Grenzbrücke in Tittmoning für Lastwagen über 7,5 Tonnen sperren. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.


Anfang des Jahres hatte die Salzburger Landesregierung die Bundesstraße 156 auf österreichischer Seite für alle Lastwagen über 7,5 Tonnen mit Anhänger sowie für Sattelzüge gesperrt. Das Entsetzen darüber war auf bayerischer Seite groß – befürchtete wurde, dass sich ein großer Anteil des Schwerverkehrs auf die B20 verlagern würde.

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Gespräche der betroffenen Landkreise mit der Salzburger Landesregierung blieben ohne Ergebnis. Auch die Unterstützung des Freistaats Bayern konnte keine Einsicht auf Salzburger Seite bewirken.

Ganz im Gegenteil: Nachdem österreichische Bürger monierten, dass sich der Schwerverkehr auf andere Bundes- und Landesstraßen im Land Salzburg verlagert, wurden kurzerhand auch weitere der dort betroffenen Straßen für den Lkw-Verkehr gesperrt. Mit fatalen Folgen auf bayerischer Seite: Außer der B20 gibt es nun in der Region keine sinnvolle Nord-Süd-Verbindung mehr für den Güterverkehr.

Um dieses einseitige Vorgehen auf österreichischer Seite, das allein zu Lasten der bayerischen Bevölkerung geht, ist nun das Landratsamt Traunstein eingeschritten. Da alle Bemühungen, eine für beide Seiten verträgliche Lösung zu finden, vom Land Salzburg abgewehrt wurden, sieht das Landratsamt keinen anderen Weg, die Bürger in Tittmoning zu schützen, als ein Verbot für Lkws ab 7,5 Tonnen für den Stadtkern von Tittmoning und für die Zufahrt von Norden her zur Grenzbrücke zu erlassen. So will man der »dramatischen Situation« in Tittmoning Herr werden. 

Künftig wird also nur noch der Anliegerverkehr die engen Stadttore und die Grenzbrücke passieren dürfen. Darüber erfreut sein dürften sowohl der Stadtrat von Tittmoning als auch die Interessensgemeinschaften »Stadtumfahrung Tittmoning« und »Anwohner Umfahrung«, die sich bereits in dieser Sache an das Landratsamt gewandt hatten. Die Stadt Tittmoning hatte bereits einen Antrag in dieser Sache gestellt.


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