Sanierung an Kirchenstützwand in Burg beginnt nach Pfingsten

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Die Stützmauer auf der Südseite der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Burg muss saniert werden. (Foto: Kraller)

Taching am See – Die Sanierungsarbeiten an der Stützmauer auf der Südseite der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Burg bei Tengling beginnen in der Woche nach Pfingsten.


Für die Dauer der Baumaßnahme ist der Zugang zur Kirche über die Treppe nicht möglich. Ebenso ist der Hauptzugang gesperrt. Dieser dient, wie ein Teil des Parkplatzes, als Lager und Zugang für die Baufirmen. Die Kirche ist für die Zeit der Baustelle nur über den Torbogen im Nordwesten zugänglich.

Da die bisherigen, langjährigen Planungen zur Sanierung der Stützmauer der Burger Kirche zu keinem Ergebnis geführt hatten, beauftragte die Kirchenverwaltung der Pfarrei Am Tachinger See – Mariä Himmelfahrt Anfang des Jahres die Bauingenieurgemeinschaft Trauntal aus Ruhpolding mit Johannes Döpper als Projektleiter mit dem Projekt.

Zu Beginn der Sanierungsmaßnahme wird zunächst die Standsicherheit der baufälligen Stützmauer durch den Einbau einer rückverankerten Trägerbohlwand mit durchlaufendem Kopfbalken hergestellt. Dabei werden zwischen Kirche und Mauer entlang der Mauer im Abstand von etwa 50 Zentimetern vertikale Bohrungen eingebracht und mit Beton verfüllt. In jedes zweite Bohrloch wird ein Formstahlträger gestellt, der im Kopfbalken verankert ist.

Im Anschluss daran wird das historische, baufällige Mauerwerk durch eingeklebte und im Betonpfahl verankerte Gewindestangen aus Edelstahl in die neue Stützkonstruktion zurückgehängt. Einzelne Teilbereiche am Mauerwerk müssen abgetragen und neu aufgemauert werden. Dabei werden die Steine der Mauer zum Teil wiederverwendet.

Im Zuge der Maßnahme wird für das Gotteshaus eine neue Fassadenbeleuchtung installiert. Die Kirchenverwaltung hofft, dass die Baumaßnahmen Ende des Jahres abgeschlossen sind.

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