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Surberger führen den offiziell 10.000. Bio-Betrieb in Bayern

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Surberger führen den offiziell 10.000. Bio-Betrieb in Bayern
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Im Bild zu sehen sind die Ministerin Kaniber (Mitte) mit Monika und Thomas Schrobenhauser. (Foto: Bay. StMELF)

Surberg – 10.000 Bio-Betriebe gibt es mittlerweile im Freistaat Bayern. Diese Rekordzahl bot Monika und Thomas Schrobenhauser mit ihrem Demeter-Hof in Surberg einen besonderen Grund zum Feiern: Denn ihren Betrieb hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Mittwoch stellvertretend für alle aktuellen Neu-Einsteiger symbolisch als den 10.000. Biobetrieb begrüßt.


Der Anteil der Ökolandwirtschaft in Bayern steigt seit Jahren stetig an. Die nun überschrittene Marke von 10.000 Betrieben in ganz Bayern macht diese Entwicklung einmal mehr deutlich.

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„Die Umstellung auf die Ökolandwirtschaft ist nicht nur für Ihren Betrieb ein wichtiger Schritt in die Zukunft, sondern auch ein Meilenstein in Bayerns Entwicklung des ökologischen Landbaus“, sagte die Ministerin. Die Ökobetriebe bewirtschaften derzeit insgesamt rund 350.000 Hektar, das sind rund elf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche.

In den kommenden zehn Jahren will die Ministerin diesen Anteil auf 30 Prozent erhöhen. „Dieses ehrgeizige Ziel können wir nur erreichen, wenn sich der Markt mitentwickelt und vor allem die Verbraucher mitziehen“, sagte Kaniber.

Aus diesem Grund setzt die Ministerin bei der Weiterentwicklung des Ökolandbaus vor allem auch auf die Stärkung des Absatzes und der Nachfrage. So soll durch das neue Landesprogramm „BioRegio 2030“, dessen Eckpunkte sie erst in der vergangenen Woche im Kabinett vorgestellt hat, unter anderem das eigene Bayerische Biosiegel noch stärker bekannt gemacht werden.

Ein neues Öko-Board soll den Austausch der Marktpartner beschleunigen. Der Öko-Anteil der Speisen in Bayerns Kantinen soll deutlich gesteigert und der Ökolandbau in der Ausbildung fest verankert werden. „Wenn das Bewusstsein der Gesellschaft für die Leistungen der Ökolandwirtschaft weiter wächst und die Verbraucher auch entsprechend zu den Produkten greifen, kann die geplante Verdreifachung der bayerischen Ökofläche ohne Marktverwerfung gelingen“, so die Ministerin bei ihrer Ansprache in Surberg.

red/Pressemitteilung Bay. StMELF


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