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Bürgermeister Andreas Scheck kandidiert wieder

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Andreas Scheck kandidiert wieder für die »Bürger für Marquartstein«
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Um den Bürgermeisterkandidaten und bisherigen Bürgermeister Andreas Scheck (vorn) formieren sich Thomas Halder (von links), Katja Kink, Hubert Götschl, Matthias Rappl, Robert Kling und Lisa Hell.

Marquartstein – Die unabhängige Wählervereinigung »Bürger für Marquartstein« (BfM) und ihre Anhänger sind sich einig, mit Bürgermeister Andreas Scheck in die Kommunalwahl am 15. März zu gehen. Ihrem Bürgermeisterkandidaten stellen sie ebenso einstimmig die Gemeinderatskandidaten zur Seite. Nur Simon Bauer verzichtet auf eine erneute Kandidatur.


Mit einstimmigem Votum im Rücken kandidiert Scheck erneut für das Bürgermeisteramt. Der gebürtige Marquartsteiner (50) ist seit 2014 Bürgermeister. Er habe sich entschieden, erneut zu kandidieren, weil »wir sechs Jahre gut gearbeitet haben, auch schwierige und unangenehme Themen angepackt haben«. Scheck erinnerte an die anstehende Sanierung und Umgestaltung der Bundesstraße 305. »Ich sehe da einen großen Wurf an Verbesserungen für den Ort, für Bürger, Fußgänger und Radfahrer.«

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Als Jahrhundertchance sieht Scheck das Areal von 5000 bis 6000 Quadratmetern Größe, das »wir zu einem spürbaren Ortszentrum in unmittelbarer Nähe zum Rathaus werden lassen können«. Voraussetzung sei, das sorgfältig zu planen. »Schritt für Schritt vorangehen«, fordert Scheck, »statt überhastet zu reagieren. Wir haben lange gewartet, da kommt es auf ein zusätzliches Jahr nicht an.«

Weniger Geduld hat der Kandidat gegenüber den Herausforderungen, die über die Gemeinde hinausgehen. »Klimaschutz, Demografie, Altersarmut und bezahlbaren Wohnraum müssen wir jetzt angehen.« All das brauche Zeit, deshalb müssten Gemeinde und Gemeinderat jetzt planen. »Dabei ist es mir wichtig, dass wir alle Bürger mitnehmen.«

Für die Zukunftsplanungen seien gute Ortskenntnisse unerlässlich. »Die habe ich als Bürgermeister in den sechs Jahren meiner Tätigkeit erworben.« Weiter setzt Scheck auf Kompromisse. »Wir haben gezeigt, dass eine Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen möglich ist.« Im Marquartsteiner Gemeinderat habe es so gut wie keine Gegenanträge oder Anträge zur Geschäftsordnung gegeben.

Und weiter sagte Scheck: »Mir ist es wichtig, dass wir das vor allem zur Kommunalwahl so weiterführen. Wir dürfen die Dorfgemeinschaft nicht spalten. Deshalb appelliere ich an alle, sachlich zu bleiben und an einem Strang zu ziehen. Unterschiedliche Meinungen gibt es immer, aber ich würde warnen, etwas schlecht zu reden, dass wir größtenteils einstimmig im Gemeinderat auf den Weg gebracht haben.«

Scheck zieht ein Fazit: »Ich habe die Arbeit die letzten sechs Jahre gern gemacht, auch wenn sie anstrengend war. Jetzt ist ein Punkt erreicht, in dem es gilt, Begonnenes voranzutreiben, um unseren Bürgern und unserer Gemeinde weiterzuhelfen. Ich möchte den Gemeinschaftssinn und das Ehrenamt stärken. Wir sollten auf breiter Basis an einem Strang ziehen.« Die Kandidatenliste zeige, die Bürger für Marquartstein seien bei Alter, Kompetenzen und beruflichem Querschnitt gut vertreten«, so der Bürgermeister zum Abschluss seiner Ausführungen, für die er viel Applaus erhielt.

Die Kandidaten für den Gemeinderat verwiesen vor allem darauf, dass in Marquartstein wichtige Themen gestartet seien. Die möchten sie vorantreiben, zum Erfolg führen und so zum Gemeinwohl beitragen.

Die Liste:

  • Andreas Scheck
  • Katja Kink
  • Thomas Halder
  • Sofie Nusko
  • Klaus Hell
  • Hubert Götschl
  • Lisa Hell
  • Matthias Rappl
  • Robert Kling
  • Dagmar Netzer

Ersatzkandidaten sind Alexandra Scheufler und Thomas Klippel.

lukk