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Christoph Treiner führt Junge Liste Inzell an

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Christoph Treiner führt die Junge Liste Inzell an.

Inzell – Mit Christoph Treiner als Listenführer geht die Junge Liste Inzell (JLI) in die Kommunalwahl 2020. Die Vorstellung der Kernthemen wurde im Gasthaus Schmelz bei der Aufstellungsversammlung anschaulich präsentiert.


Von den bisherigen Kandidaten der JLI, die es seit 2014 gibt, tritt nur Treiner nochmals an. Bevor sich die einzelnen Kandidaten vorstellten, gab es eine kurze Diskussionsrunde zum Thema »Junges Engagement in der Kommunalpolitik« mit der CSU-Kreis- und Gemeinderätin Magdalena Obermayer aus Waging und dem CSU-Kreisgeschäftsführer und JU-Kreisvorsitzenden Konrad Baur aus Traunstein. Christoph Treiner wollte dabei vor allem wissen, was ihre persönliche Motivation ist, sich bereits in jungen Jahren politisch zu engagieren. Dabei wurden Themen aufgeführt wie der ÖPNV im Landkreis sowie die Errichtung des Bildungscampus in Traunstein.

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Für die JLI bei der Kommunalwahl 2020 werden auf Platz eins bis elf kandidieren: Christoph Treiner, Maximilian Bacher, Dominik Molz, Christina Rieder, Marc Anton Eicher, Hubert Hirschbichler, Korbinian Schmauß, Manfred Maier, Michael Förtsch, Joel Dufter und Anton Maier.

Bei der Vorstellungsrunde der Kandidaten wurde deutlich, dass allen Bewerbern Themen wie das Wohnungsangebot, Arbeitsplätze im Dorf oder Tourismusentwicklung wichtig sind. Ein Hauptanliegen war, dass vor allem jungen Gemeindebewohnern ein Leben im Heimatort Inzell ermöglicht werden und niemand zum Wegziehen gezwungen sein sollte. Die Liste ist der Meinung, dass jede Altersgruppe eigene Denkweisen und Interessen hat. Um diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzuführen, will die Junge Liste Inzell die Stimme der jungen Generation im Gemeinderat sein und in Zusammenarbeit mit allen anderen Altersgruppen das Beste für die Gemeinde erreichen. Damit stellen sich die Kandidaten deutlich gegen den aktuellen bundes- und tagespolitischen Trend, die Generationen gegeneinander auszuspielen und mit pauschalisierenden Vorwürfen zu argumentieren. Listenführer Christoph Treiner machte sich für eine Einheimischen- und Ehrenamtskarte stark. Hierbei sollen Einheimische in den Genuss von ähnlichen Mehrwerten kommen, die Gäste mit der Chiemgau Card erhalten. Das Problem ist nur, dass Einheimische keine dieser Leistungen in Anspruch nehmen können.

Angedacht sind zwei Varianten, wobei die erste mit einem niedrigen Preis sehr erschwinglich für alle sein soll. Vor allem sollen Vergünstigungen für Attraktionen und Aktivitäten im Dorf inklusive sein, eventuell auch ein oder zwei Freieintritte. Diese Basis-Variante soll kostenlos für ehrenamtlich aktive Bürger ausgegeben werden. Die zweite »Premium«-Variante mit einem etwas höherem geplanten Preis soll hingegen viele Freieintritte und eventuell sogar Saisonkarten, etwa für Badepark, Hallenbad oder Eishalle, beinhalten, wobei hier Ehrenamtliche preislich begünstigt werden sollen. Die JLI will damit Ehrenamt belohnen. In der Diskussion mit dem CSU-Ortsvorsitzenden Michael Lorenz ging es auch um die Ausschreibung von Baugrundstücken.

Christoph Treiner machte klar, dass die Liste eine blockweise Veräußerung von Grund, wie im Falle des Baugebiets Gschwall, ablehnt. Auch wenn diese Vorgehensweise der Gemeinde Vorteile für Haushaltssanierung und künftige Investitionen bietet, stehe sie dem Flächenbevorratungsauftrag der Gemeinde entgegen. fb


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