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Der bisherige Vorsitzende des Musikvereins Grabenstätt, Alois Wiesholler (Zweiter von rechts), der nach 18 Jahren nicht mehr angetreten war, wurde in der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorstand ernannt. Mit Altbürgermeister und Ehrenbürger Georg Schützinger (Zweiter von links) hat der Verein nun auch ein neues Ehrenmitglied. Der neue Vereinsvorsitzende Franz Klauser (links) und der wiedergewählte zweite Vorsitzende Michael Kaindl gratulierten den beiden. (Foto: Müller)

Franz Klauser führt künftig den Musikverein Grabenstätt

Grabenstätt – Mit großer Mehrheit wählten die Mitglieder des Musikvereins Grabenstätt den bisherigen Kassier Franz Klauser zum neuen Vorsitzenden. Klauser war bereits zweiter Vorsitzender, spielt seit vielen Jahren in der Musikkapelle und macht bei diversen Konzerten die Ansagen.


Neue Kassierin ist Michaela Steiner. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden zweiter Vorsitzender Michael Kaindl, Schriftführerin Katharina Dangl und zweite Kassierin Christina Berger. Passives Ausschussmitglied bleibt Silvia Ertl. Zu weiteren passiven Ausschussmitgliedern bestimmte man Andrea Minckwitz, Michael Kamml und Theresa Abeska. Kassenprüfer bleiben Lothar Hermann und Monika Wirnshofer.

Dirigenten bleiben Bergmann und Dusch

Bereits im Vorfeld berufen wurden Dirigent Christian Bergmann, zweite Dirigentin Angelika Dusch, technischer Betreuer Manuel Haitzer (ist nun auch für die Internetseite zuständig), die Jugendbeauftragte Katja Ranner sowie die Stabführer Michael Kaindl, Mathias Heitauer und Franz Klauser. Aktivensprecher sind Michaela Wiesholler, Simon Haitzer und Mathias Heitauer. Zu den verabschiedeten Vorstands- und Ausschussmitgliedern zählt auch Ehrenmitglied Waltraud Hübner, die unter anderem 21 Jahre als Kassierin tätig war.

Wie bereits vor einem Jahr angekündigt, hat Alois Wiesholler nach 18 Jahren als Vorsitzender auf eine weitere Amtszeit verzichtet. Als Anerkennung für sein langjähriges verdienstvolles Wirken bestimmte man ihn nun zum Ehrenvorstand. Wiesholler, der 2021 zum zweiten und 2004 zum ersten Vorsitzenden gewählt worden war, erhielt unter anderem eine Klarinetten-Lampe als Geschenk. Ihm zu Ehren spielte die Musikkapelle. Dem Grabenstätter Altbürgermeister und Ehrenbürger Georg Schützinger war zuvor für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen worden.

In seinem Jahresrückblick bedauerte der scheidende Vorsitzende Wiesholler, dass bis Mai 2021 diverse Veranstaltungen der Pandemie zum Opfer gefallen sind, darunter erneut das Frühjahrskonzert. »Die erste gemeinsame Probe der Musikkapelle war erst am 10. Juni in einer Maschinenhütte in Humhausen bei Familie Eckart«, so Wiesholler. Im Vorjahr habe man aber alle drei Standkonzerte im Schlosshof spielen können. Ein Sonderlob verteilte Wiesholler an die Verkehrsvereinsvorsitzende Bärbel Schuster für die großartige Organisation mit Hygienekonzept.

Höhepunkt war das Kirchweihkonzert

Ein Höhepunkt war das Kirchweihkonzert »Zeit für Musi und Tracht« in der Turnhalle. Dabei hat man den Jungmusikanten auch die Abzeichen überreichen können. Anfang November ist das Musizieren dann coronabedingt wieder komplett ausgesetzt worden. »Wo es möglich war, haben unsere Musiklehrer auf Online-Unterricht umgestellt«, so Wiesholler.

»Derzeit haben wir acht Kinder in der musikalischen Früherziehung, aufgeteilt in zwei Gruppen, und 20 Kinder haben Blockflötenunterricht, aufgeteilt in Zweiergruppen«, so Wiesholler. Die achte Bläserklasse laufe bereits das zweite Jahr mit sieben Kindern und habe zuletzt die ersten Auftritte gehabt. Die Jugendkapelle besteht aus rund 15 Musikanten.

Abschließend würdigte der scheidende Vorsitzende die Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und alle privaten Spender und Gönner. Franz Klauser strich die Leistungen seines Vorgängers Wiesholler heraus und verwies auf die unter dessen Leitung stets perfekt organisierten Konzerte. Wegen Platzproblemen im alten Vereinsheim habe man sich vor gut zehn Jahren mutig für den Bau eines neuen Probenhauses entschieden, lobte Klauser die Weitsicht Wieshollers. Nach dem Baubeginn 2012 erfolgte 2014 die Einweihung. Als weiteren Höhepunkt nannte Klauser das 125. Gründungsjubiläum und 50. Bezirksmusikfest 2017 in Grabenstätt. »Die Zusammenarbeit im Festausschuss war von Harmonie gekennzeichnet und wir haben unvergessliche Festtage erlebt«, so Klauser. Er würdigte auch die Verdienste Wieshollers in der Jugendarbeit und als Musikant.

Dirigent Christian Bergmann freute sich, dass seine Musikkapelle im Vorjahr trotz geltender Corona-Auflagen drei Standkonzerte spielen und weitere Auftritte feiern konnte. »Ein paar Musikanten sind in der Corona-Zeit abhandengekommen, doch wir haben immer noch einen stattlichen Haufen beinander«, so Bergmann. In der Bläserklasse wachse »was richtig Tolles« heran, lobte er. Der leider etwas geschrumpften Jugendkapelle wünschte Bergmann endlich wieder Auftritte vor Publikum.

Trotz Corona erfreuliche Zahlen

»Bis Juni 2021 ist gar nichts gegangen und im Herbst ist dann mit dem gemeinsamen Proben wieder Schluss gewesen«, erinnerte Aktivensprecher Simon Haitzer. Heuer schaue es besser aus. Trotz Corona-Einbußen vermeldete Kassier Franz Klauser erfreuliche Zahlen.

Bürgermeister Gerhard Wirnshofer lobte den Musikverein für die erfolgreiche Arbeit unter Vorstand Wiesholler und zeigte sich davon überzeugt, dass es auch in Zukunft gut weitergehen werde. Christl Stefanutti lobte als zweite Vorsitzende des Verkehrsvereins die gute Zusammenarbeit und Sepp Fleischmann tat dies als Vorstand des GTEV Grabenstätt. »Ich hoffe, dass wir in drei Wochen mit einer großen Musi zum Gaufest fahren können«, gab sich Fleischmann zuversichtlich.

mmü