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Bürgermeisterkandidat steht auf Platz eins

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Auf den ersten drei Plätzen der CSU-Liste für die Wahl des Gemeinderats in Chieming stehen Stefan Reichelt (Mitte), Josef Mayer junior (links) und Irmgard Asenkerschbaumer. Zur Nominierung gratulierten Siegfried Walch (Zweiter von links) und Ortsvorsitzender Martin Pauli. (Foto: Zandl)

Chieming – Der CSU-Ortsverband hat die 16 erforderlichen Kandidaten für die Gemeinderatswahl im März nominiert. Ganz oben auf der Liste steht Stefan Reichelt, der als CSU-Bewerber ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters geht. Die Wahl leitete Dr. Christian Hümmer, der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Traunstein.


Reichelt arbeitet seit 19 Jahren als Produktmanager bei einer Firma in Rosenheim. Er ist seit 2014 Gemeinderat in Chieming, seit 2017 Sprecher der CSU-Fraktion. Auf Listenplatz zwei folgt Josef Mayer junior, der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende. Er ist Gärtnermeister und Betriebswirt, Kirchenpfleger in Hart. Listenplatz drei geht an Irmgard Asenkerschbaumer. sie ist Rektorin in Vachendorf und als Blasmusikantin aktiv.

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Auf der Liste folgen: Christian Fischer, Martin Pauli, Benedikt Pöschl, Michaela Oldenburg, Siegfried Bonath, Georg Alexander, Sabine Rohleder, Oskar Berger, Simon Samm, Sebastian Lowack, Bernd Nitschke, Harald Schön und Dr. Herbert Bruckmayer. Ersatzbewerber sind Brigitte Ellmaier und Philipp Gschwendner.

Landrat Siegfried Walch sprach über den in Traunstein geplanten Bildungscampus. Der Landkreis sei Sachaufwandsträger von 15 Schulen – von der Förderschule bis zum Gymnasium –, die jährlichen Investitionen summierten sich auf 20 Millionen Euro. »Gerade die Investitionen in unsere beruflichen Schulen ist mir sehr wichtig. Ich möchte nicht, dass der Lehrling in seiner Berufsschulausbildung meint, er sei weniger wert wie der Gymnasiast«, betonte Walch.

Ein besonderes Anliegen sei ihm die duale Ausbildung, dahingehend möchte er eine Leuchtturm-Region schaffen. Neben der Berufsschule I, für die in kommender Zeit eine aufwändige energetische Sanierung vorgesehen sei, stehe in den nächsten Jahren die Schaffung des Bildungscampus', das größte Bildungsprojekt in der Geschichte des Landkreises, im Brennpunkt.

Gemeinsam mit drei starken Partnern mache der Landkreis, so Walch weiter, Traunstein zum Hochschulstandort. Die Zusammenarbeit erfolge mit der Technischen Hochschule Rosenheim, der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie der Industrie- und Handelskammer. Geplant sei ein Gesamtprojekt auf einem 26 000 Quadratmeter großen Grundstück am Bahnhof in Traunstein mit einem Investitionsvolumen im neunstelligen Bereich zwischen 120 und 150 Millionen Euro.

Die erste Bauphase soll laut dem Landrat bereits ab 2020 mit dem »Campus Wohnen« erfolgen. Es solle ein Wohnheim mit zirka 150 Plätzen entstehen, in dem Berufsschüler, Studenten und Praktikanten, die von auswärts kommen, in Traunstein eine Bleibe finden. »Bisher mussten Berufsschüler auf Kosten des Landkreises in Gaststätten einquartiert werden, das soll jetzt anders werden.«

Auf die Frage, wie es um die Ortsumfahrung von Chieming stehe, antwortete Ortsvorsitzender Martin Pauli, dass der Gemeinderat mehrheitlich mit 12:5 Stimmen für die Weiterbehandlung des Projekts gestimmt habe. Damit liege der Ball nun beim Straßenbauamt, das eine Umweltverträglichkeitsprüfung einleiten müsse. »Dieses Verfahren dauert nun mindestens ein Jahr, deshalb ist die Ortsumfahrung kein Thema für den beginnenden, kommunalen Wahlkampf«, führte Pauli aus. az

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